Schnürt Eintrachts "Fußball-Gott" Meier bald die Schuhe in Hamburg?

Hamburg - Er stand 276-mal in der ersten Fußball-Bundesliga auf Rasen, erzielte 93 Tore und krallte sich mit 19 Treffern in der Saison 2014/15 die Torjägerkanone. Die Rede ist von Eintracht Frankfurts "Fußball-Gott" Alex Meier.

Alex Meier ist nach seinem Weggang von Eintracht Frankfurt auf der Suche nach einem neuen Verein.
Alex Meier ist nach seinem Weggang von Eintracht Frankfurt auf der Suche nach einem neuen Verein.  © DPA

Seit diesem Sommer ist der gebürtige Buchholzer ohne Verein. Die Eintracht verlängerte den auslaufenden Vertrag mit dem 35-Jährigen nicht.

Die aktive Laufbahn wollte Meier aber noch nicht beenden, die Suche nach einem neuen Verein läuft weiterhin.

Zahlreiche Vereine waren im Gespräch, der Hamburger SV, Hannover 96, Dynamo Dresden, der KFC Uerdingen, sogar ein Engagement in der amerikanischen Major League stand zur Debatte

Doch bis heute hat "Fußball-Gott" Meier noch keinen neuen Club präsentiert.

Aktuell hält sich der 35-Jährige in seiner Heimat in der Nordheide fit und trainiert bei einem Hamburger Oberligisten mit, wie die "Fussifreunde" herausfanden.

"Ein guter Freund von ihm spielt bei uns Alte Herren", verriet Matthias Nehls, Manager des FC Süderelbe.

Die Fans von Eintracht Frankfurt machten sich für einen Verbleib von Alex Meier stark.
Die Fans von Eintracht Frankfurt machten sich für einen Verbleib von Alex Meier stark.  © DPA

Meier habe auch die Möglichkeiten gehabt, vormittags zu trainieren und selbstständige Einheiten zu absolvieren.Eine Verpflichtung Meiers schließt Nehls aber aus. "Das ist überhaupt kein Thema", sagte der 53-Jährige. Der Frankfurter Held hätte sich auch schon im Sommer beim Oberligisten fit gehalten und mittrainiert.

Der FCS-Manager verriet zudem, dass Meier auch schon beim Liga-Konkurrenten TSV Buchholz vorbeigeschaut hätte. "Da kommt er her und dort kann er auf Naturrasen trainieren, was einem Profi natürlich mehr entgegenkommt als der Kunstrasen", berichtete Nehls.

Eines ist für ihn aber immer noch klar: "Man sieht seine unbestrittene Klasse und er ist noch topfit!"

Jetzt fehlt nur noch ein Verein, bei dem "Fußball-Gott" Meier wieder knipsen kann.

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