Coronavirus: Vierter Fall in Hamburg! Wieder UKE-Mitarbeiter

Pinneberg – Im Norden gibt es einen weiteren Covid-19-Fall.

Blick auf den Eingangsbereich des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf.
Blick auf den Eingangsbereich des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf.  © Bodo Marks/dpa

Wie Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) am Dienstag sagte, handelt es sich um einen Mitarbeiter eines Labors im Universitätsklinikum Eppendorf, der sich mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt habe.

Der Mann gehöre zu den entfernteren Kontaktpersonen des Kinderarztes, dessen Infektion mit dem Sars-CoV-2-Virus in der Nacht zum Freitag bestätigt worden war.

Bei dem Labormitarbeiter handelt es sich nach Angaben des Kreises Pinneberg um einen Mann aus Rellingen, der zwei Kinder hat. Ihm gehe es nach eigenen Angaben gut, er befinde sich in häuslicher Isolation, hieß es.

Eines seiner Kinder besucht einen Kindergarten in Pinneberg, das zweite Kind geht auf eine Grundschule in Rellingen. Beide Einrichtungen wurden nach Angaben des Kreises bis auf Weiteres vorsorglich geschlossen.

Es handelt sich dabei um den fünften Covid-19-Fall in Schleswig-Holstein und den vierten Fall in Hamburg.

Gesundheitsempfehlungen der Behörden

Ein junge Frau aus Indonesien sitzt mit einem Mundschutz in einer Abfertigungshalle im Flughafen Hamburg.
Ein junge Frau aus Indonesien sitzt mit einem Mundschutz in einer Abfertigungshalle im Flughafen Hamburg.  © Bodo Marks/dpa

Wie der Senat am Dienstag mitteilte, hat Hamburg in Abstimmung mit den anderen Ländern und den Bundesbehörden darauf gedrungen, einheitliche Einreisebestimmungen aus Risikogebieten zu erlassen.

Zudem sollen einheitliche Verfahren für den Umgang mit Rückkehrern aus Risikogebieten definiert werden.

Die Behörde rät weiterhin dazu, regelmäßig sorgfältig Hände zu waschen, ins Taschentuch oder in die Armbeuge zu husten beziehungsweise zu niesen und Abstand zu erkrankten Personen zu halten.

Bei entsprechenden Symptomen oder Verbindung zu Risikogebieten sollen die Patienten nicht direkt eine Praxis oder Klinik aufsuchen, sondern telefonisch den Hausarzt oder den Arztruf 116117 kontaktieren.

Gesundheitsempfehlungen bei Auslandsreisen werden vom Auswärtigen Amt gegeben. Aktuelle Informationen zu der Sicherheitssituation in einzelnen betroffenen Ländern sind auf den Länderseiten des Auswärtigen Amtes einzusehen.

Zusätzlich zu den bekannten Rufnummern 115 und 116117 wurde von der Stadt aufgrund der steigenden Anzahl der Fälle eine zusätzliche Hotline unter 040/428284000 eingerichtet, die 24 Stunden an sieben Tagen erreichbar ist.

Titelfoto: Bodo Marks/dpa


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