Frau bringt Auto in Werkstatt und findet heraus, dass sie seit Jahren verfolgt wird

Hamburg - Eine 67 Jahre alte Hamburgerin steht im Verdacht, ihrer Ex-Freundin über Jahre nachspioniert zu haben. Dazu benutzte sie einen Peilsender am Auto.

Mechaniker fanden beim Werkstattbesuch ein ungewöhnliches Gerät am Auto einer Hamburgerin (Symbolbild).
Mechaniker fanden beim Werkstattbesuch ein ungewöhnliches Gerät am Auto einer Hamburgerin (Symbolbild).  © 123RF

Sie soll gemeinsam mit einem 63-jährigen Mittäter das Auto der 57-Jährigen mit einem Peilsender ausgestattet haben, teilte die Polizei am Montag mit.

Der GPS-Sender fiel demnach bei einem Werkstattbesuch im Mai auf. Um herauszufinden, woher der Peilsender stammt, ließ die Polizei ihn am Auto und observierte es.

"Im Verlauf der weiteren Ermittlungen rückte schließlich ein 63-jähriger Deutscher in den Fokus der Ermittler. Dieser hantierte in der Folgezeit immer wieder an dem Pkw, indem er den Peilsender an- und wieder abbaute", sagte ein Polizeisprecher.

So kamen die Polizisten dem Mittäter und der 67-Jährigen auf die Schliche. Bei Wohnungsdurchsuchungen fanden sie weitere Peilsender bei dem Mann und Speichermedien sowie Werkzeug zum Anbringen von Sendern bei der Frau.

Den Ermittlungen zufolge war der GPS-Sender seit sechs Jahren an dem Wagen befestigt.

Weil ihre Ex sie seit dem Ende der Beziehung wiederholt bedroht und ihr Auto beschädigt habe, habe die 57-Jährige die Polizei verständigt.

Titelfoto: 123RF


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