Nach turbulenter Rückreise: St. Pauli wieder in Hamburg!

Hamburg – Erst ein schlechter Trainingsplatz, dann eine Rückreise voller Turbulenzen: Das Spanien-Wintercamp des FC St. Pauli ist anders als geplant verlaufen. Mit eintägiger Verspätung ist das Team nun zurück in Hamburg.

Die Kiezkicker sind zurück in der Hansestadt.
Die Kiezkicker sind zurück in der Hansestadt.  © Daniel Bockwoldt/dpa

Wie der Fußball-Zweitligist am Dienstag mitteilte, landete der extra gecharterte Flieger um kurz vor 16 Uhr auf dem Helmut-Schmidt-Flughafen der Hansestadt.

Zuvor war die Reisegruppe aus dem Trainingslager nahe Valencia mit dem Bus nach Madrid gefahren, ehe es von dort aus nach Hamburg weiter ging.

"Aufgrund der Wetterlage und dem damit verbundenen Risiko, hier in den nächsten zwei Tagen nicht wegzukommen sowie vor dem Hintergrund, dass am Dienstag die Saison wieder losgeht, mussten wir uns um eine schnellstmögliche Lösung kümmern und eine Maschine chartern", hatte St. Paulis Sportchef Andreas Bornemann zuvor via Twitter mitgeteilt.

Eigentlich war der Rückflug von Alicante aus bereits für Montag geplant, doch da es am dortigen Airport in der vergangenen Woche gebrannt hatte, blieb dieser gesperrt und die St. Paulianer mussten umplanen (TAG24 berichtete).

Mit dem Bus fuhr der Tross stattdessen nach Valencia, von wo aus es mit einem Zwischenstopp in Düsseldorf nach Hamburg gehen sollte. Aber auch hier hatte das Team kein Glück. Aufgrund eines heftigen Sturms konnten viele Flugzeuge weder landen noch starten, und so mussten die Fußballer für die Nacht in einem Hotel bleiben.

Auch im Valencia-Camp war zuvor nicht alles rund gelaufen. So musste der Verein wegen der schlechten Platzverhältnisse am dritten Trainingstag eine Einheit auf einem mehr als 30 Kilometer vom Vier-Sterne-Hotel Parador de El Saler entfernten Platz absolvieren.

Zudem wurde das Testspiel gegen den Ligarivalen SV Wehen Wiesbaden nach Oliva Nova verlegt. Trainer Jos Luhukay ("Der Trainingsplatz war uns nicht wohlgesonnen") zog dennoch ein positives Fazit. "Wir sind mit der Trainingswoche sehr zufrieden. Die Mannschaft hat den Fokus beibehalten und das Bestmögliche rausgeholt", sagte der 56 Jahre alte Niederländer - allerdings vor der verpatzten Rückreise.

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