Erschreckende Zahlen: Mehr als 170 Beinahe-Zusammenstöße von Flugzeugen

Hamburg – Nahe dem Hamburger Flughafen ist es im vergangenen Sommer zu einer gefährlichen Situation im Luftraum gekommen.

Eine Fluglotse steht vor einer Maschine. (Archivbild)
Eine Fluglotse steht vor einer Maschine. (Archivbild)  © Axel Heimken/dpa

Ein im Landeanflug befindlicher Airbus A321 näherte sich am 23. Juli bis auf 50 Meter einem Segelflugzeug, wie aus einem am Mittwoch bekannt gewordenen Bericht der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) hervorgeht.

Der Höhenunterschied habe nur etwa 200 Fuß (61 Meter) betragen. Die BFU stufte den Zwischenfall als "schwere Störung ohne Verletzte" ein.

Die Braunschweiger Behörde erwähnt in ihrem Bericht mehr als 170 potenziell gefährliche Annäherungen in den vergangenen vier Jahren im deutschen Luftraum.

Allerdings sei der Anteil schwerer Störungen im Luftverkehr, die Untersuchungen nach sich zögen, "verschwindend gering", sagte ein BFU-Sprecher.

Insgesamt habe es in dem Zeitraum in 15 Fällen Untersuchungen zu gefährlichen Annäherungen an Flugzeuge mit mehr als 5,7 Tonnen Gewicht gegeben. Zuvor hatte das NDR-Fernsehen in der Sendung "Panorama 3" darüber berichtet.

Flugzeuge kreuzen sich am Himmel. (Archivbild)
Flugzeuge kreuzen sich am Himmel. (Archivbild)  © Ina Fassbender/dpa

Titelfoto: Ina Fassbender/dpa

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