So etwas habt Ihr noch nie auf einem Grab gesehen!

Hamburg - Kränze mit einem letzten Gruß und Blumen zieren das Grab von Verstorbenen nach ihrer Beisetzung. Doch nicht immer tritt dieser Normalfall ein.

Neben dem Grab steht eine zwei Meter hohe Asbach-Uralt-Flasche aus Blumen.
Neben dem Grab steht eine zwei Meter hohe Asbach-Uralt-Flasche aus Blumen.  © Citynewstv

Die Angehörigen kommen mitunter auf ganz verrückte Ideen, wie sie das Grab ihres Liebsten verzieren können.

So geschah es auch auf einem Friedhof im Hamburger Osten. Ein Blumengesteck stellte einen Fisch dar, ein anderes zeigte das Zeichen des Bergwerks mit Schlägel und Eisen.

Doch das war nicht alles, was Passanten zu sehen bekam. Eine circa zwei Meter hohe Asbach-Uralt-Flasche aus Blumen stand ebenfalls am Grab des Verstorbenen.

Ob die Person uralt wurde oder gerne mal ein Glas des Weinbrandes trank, ist nicht überliefert. Das wissen nur die Angehörigen.

So bleibt nur der Grabschmuck, der lustig sein soll, aber auch einen makaberen Beigeschmack hat.

Aber nicht nur in Hamburg kommen die Angehörigen auf solch skurrile Ideen.

In Sangershausen (Sachsen-Anhalt) steht ein weißes Pferd in Lebensgröße aus Kunststoff auf einem Grab. Auch dort sorgte es für Gesprächsstoff.

Da es sich aber nur um einen vorübergehenden Grabschmuck handele, sie es nicht genehmungspflichtig, sagte Anja Wöbken, stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde Südharz der Mitteldeutschen Zeitung.

In Neuburg in der Nähe von Ingolstadt sorgen gepflanzte Tomaten für Ärger auf einem Friedhof. Dort will eine junge Frau auf diesem Wege ihren Großeltern gedenken.

Doch die Stadträtin hat etwas dagegen. "Ein Friedhof ist doch kein Schrebergarten", schimpft Müller in der Abendzeitung.

Aus Sicht des Friedhofes spricht nichts gegen die Tomaten, sie wachsen weiter auf dem Grab der verstorbenen Angehörigen.

In Dortmund gab es Ärger um das Grab eines neunjährigen Jungen, der an Krebs starb. Er war glühender BVB-Anhänger und seine Eltern wollten einen Ball mit Logo aufstellen.

Nach langem Hin und Her, einer Demo und tausenden Meinungen von Facebook-Usern einigten sich Friedhof und Familie über die Genehmigung des letzten Wunsches des Jungen.

So skurril die Ideen der Angehörigen auch sind, es scheint, als finde sich immer eine Lösung.


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0