St. Pauli-Trainer Kauczinski bangt vor Ingolstadt-Spiel um zwei Stammspieler

Hamburg - In der Hinrunde gelang dem FC St. Pauli gegen den FC Ingolstadt der Start einer famosen Serie. Bis zur Winterpause folgten acht Siege, vier Unentschieden und nur eine Niederlage.

St. Pauli-Trainer Markus Kauczinski denkt noch über seine Aufstellung nach.
St. Pauli-Trainer Markus Kauczinski denkt noch über seine Aufstellung nach.  © DPA

Das wollen die Kiezkicker nach den jüngsten Negativ-Ergebnissen unbedingt wiederholen.

Personell muss St. Paulis Trainer Markus Kauczinski dabei wieder einmal seine Elf umstellen.

Vor dem Spiel gegen den FC Ingolstadt bangt er um Abwehrspieler Jan-Philipp Kalla und Stürmer Sami Allagui.

Kalla habe im Training einen Schlag auf das Knie bekommen. "Bei ihm müssen wir schauen, ob das Knie über Nacht abschwillt", sagte Kauczinski am Freitag.

Allagui leide hingegen an einer Magen-Darm-Erkrankung. Auch da will der Trainer die Entwicklung abwarten. Sollte der Angreifer nicht spielen können, rückt Kevin Lankford in den Kader der Kiezkicker.

Sollten beide Spieler am Samstag ausfallen, stünden dem FC St. Pauli verletzungs- oder krankheitsbedingt sieben Spieler nicht zur Verfügung.

Trotz der bisher mäßigen Bilanz in diesem Jahr mit drei Niederlagen aus vier Spielen und der großen Personalnot, blickt Kauczinski zuversichtlich auf die Partie am Hamburger Millerntor.

Sami Allagui (rechts) fällt im Zweikampf auf den Boden. Gegen Ingolstadt droht er auszufallen.
Sami Allagui (rechts) fällt im Zweikampf auf den Boden. Gegen Ingolstadt droht er auszufallen.  © DPA

Nach der 1:2-Niederlage gegen Erzgebirge Aue sei in der Mannschaft viel aufgearbeitet worden, erklärte er. "Die Mannschaft hat gut gearbeitet. In unserer Kritik und Analyse haben wir auch kein Blatt vor den Mund genommen und gehen voller Vorfreude in die Partie."

Von einer Krise wollte der Trainer auch nichts wissen. "Wir sind zwei Punkte vom dritten Platz weg und haben 19 Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz", erklärte Kauczinski. Da hätte man schon ganz andere Krisen gehabt.

Der 49-Jährige gibt aber zu, dass seine Mannschaft besser spielen könne und sie derzeit nicht da sei, wo sie sein sollte.

Mit Ingolstadt wartet nun ein Gegner auf die Kiezkicker, der sich in Abstiegsgefahr befindet, seine beiden vergangenen Partien aber für sich entscheiden konnte.

"Ihre Qualität spielen sie jetzt besser aus, sie haben eine Reihe guter Jungs dabei", sagte er. "Wir wissen um die schwere Aufgabe und wollen ein guter, unbequemer Gegner sein. Wir wissen, dass wir uns steigern und eine bessere Leistung abliefern müssen und dass wir kompakter stehen müssen."

Klappt das, steht einer ähnlichen Aufholjagd wie in der Hinrunde nichts im Wege.

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