St. Pauli-Trainer Kauczinski muss seine Elf gegen Aue umkrempeln

Hamburg - Die bittere 1:4-Pleite beim 1. FC Köln (TAG24 berichtete) ist abgehakt, der FC St. Pauli blickt wieder nach vorne. Am Samstag (13 Uhr) haben die Kiezkicker mit Erzgebirge Aue die nächste Aufgabe vor der Brust.

Nicht schon wieder: Jeremy Dudziak fällt gegen Aue aus.
Nicht schon wieder: Jeremy Dudziak fällt gegen Aue aus.  © DPA

Dabei muss Trainer Markus Kauczinski wieder einmal seine Startelf umkrempeln.

Nach seiner Verletzungspause kehrt Robin Himmelmann zurück ins Tor des FC St. Pauli, im Mittelfeld fällt hingegen Jeremy Dudziak aus.

"Er hat seit dem Darmstadt-Spiel Schmerzen im Sprunggelenk", erklärte der Coach. Es sei eine gemeinsame Entscheidung gewesen. "Wir wollen die Verletzung ausheilen lassen."

Da Kauczinski ein körperlich starkes Aue erwartet, braucht er Jungs, die "100 Prozent und Vollgas geben können".

Wer für den Linksfuß in die Startelf rückt, ließ er offen. Mit Christopher Buchtmann und Ersin Zehir hat er zwei Optionen, die das Zentrum im Mittelfeld dicht machen können.

Erstmals nach seinem überstandenem Außenbandriss im Sprunggelenk gehört auch Richard Neudecker zum Kader. "Er kämpft um seine Form und ist im Kader. In der Vorbereitung hatte er noch Probleme mit seiner Verletzung. Er ist auf dem aufsteigenden Ast", berichtete Kauczinski.

Trainer Markus Kauczinski hat das schlechte Spiel in Köln abgehakt.
Trainer Markus Kauczinski hat das schlechte Spiel in Köln abgehakt.  © DPA

Gegen die Gäste aus dem Erzgebirge erwartet der Trainer nun eine klare Leistungssteigerung: "Wir müssen dagegenhalten, aber auch besser Fußball spielen. Gegen Köln haben wir kein gutes Spiel abgeliefert", urteilte der 48-Jährige.

Nach der Pleite hatte er zwei Optionen: entweder auf der Niederlage herumhacken oder nach vorne zu schauen. "Wir haben sie abgehakt und nach vorne geschaut", erklärte Kauczinski.

Er gab aber auch zu, gegen die Kölner drei taktische Varianten ausprobiert zu haben, doch keine hätte funktioniert. "Ich hatte nie das Gefühl, Köln im Griff zu haben." Dabei sei es egal gewesen, ob seine Mannschaft mit einer Dreier- oder Fünferkette, oder nur mit einem Stürmer agiert habe.

"Entscheidend ist die Leistung und die hat nicht gestimmt", sagte er. Daher richtete er schnell den Blick nach vorne und freut sich auf ein tolles Spiel bei geilem Wetter. "Wir spielen Zuhause und sind aufgrund der Tabelle Favorit."

Dennoch warnte er vor den Gästen aus Aue. In der Liga könne jeder jeder schlagen. Zumal die Kiezkicker seit acht Partien gegen die Erzgebirgs-Kicker sieglos sind. "Es ist immer Zeit für einen Sieg", sagte der Trainer, der die Negativserie beenden will und den Anschluss an die vorderen Plätze nicht verlieren will.

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