HSV-Trainer Hecking warnt: "Nur mit Fußballspielen erlebst Du Dein blaues Wunder!"

Hamburg - Robin Dutt spricht von einem Duell auf Augenhöhe, wenn sein VfL Bochum am Freitag beim Hamburger SV (18.30 Uhr) den dritten Spieltag der zweiten Bundesliga eröffnet.

HSV-Trainer Dieter Hecking warnt vor dem kommenden Gegner aus Bochum.
HSV-Trainer Dieter Hecking warnt vor dem kommenden Gegner aus Bochum.  © Carmen Jaspersen/dpa

Sein Trainerkollege Dieter Hecking sieht die Sache ein bisschen anders. "Es geht bei 0:0 los. Zumindest dann sind wir auf Augenhöhe", sagte der HSV-Coach mit einem Grinsen im Gesicht.

Das könnte dem 54-Jährigen auch noch nach Spielende anzusehen sein, wenn seine Mannschaft nach dem Sieg von der Tabellenspitze grüßt.

"Es ist nicht ganz unwichtig und wenn wir es werden, dann würde ich mich freuen", sagte Hecking, der aber auch weiss, dass die Tabelle nach drei Spieltagen noch keinerlei Aussagekraft besitzt.

Geht es nach ihm, dürfen sich die Fans auf ein tolles Fußballspiel freuen. "Bei Robin Dutt ist schon ein spielerischer Ansatz zu sehen", lautet seine Analyse aus den ersten drei Pflichtspielen der Bochumer. Hecking erwartet daher keinen Gegner, der sich nur hinten reinspielt und auf Konter lauert.

"Man sollte im Vorfeld nicht rechnen. Was auf einen zukommt, dasss kann immer anders sein", bemerkte er aber. Klar sei ihm nur, dass die Mannschaft die Zweikämpfe annehmen müsse, nur Fußballspielen alleine reiche in der zweiten Liga nicht. "Dann erlebst Du Dein blaues Wunder", sagte HSV-Trainer.

Aaron Hunt wird dem HSV am Freitag fehlen.
Aaron Hunt wird dem HSV am Freitag fehlen.  © Carmen Jaspersen/dpa

Verzichten muss er im Spiel gegen die Bochumer auf Kapitän Aaron Hunt, der am Donnerstag erst wieder in das Lauftraining einstieg. "Ich bin guter Dinge, dass er Mitte nächster Woche wieder einsteigen kann und für den KSC bereit steht", erklärte Hecking.

Anders sehe es bei den beiden Neuzugängen Timo Letschert und Ewerton aus: "Bei Timo Letschert wird es wohl frühestens zur ersten Länderspielpause wieder etwas. Und bei Ewerton ist die Schwellung weg, im Moment sieht es ganz gut aus. Er kann den Fuß belasten. Wir gehen davon aus, dass es nicht zu lange dauert, aber eine endgültige Sicherheit gibt es natürlich nicht."

Zumindest beim Training am Donnerstag fehlte ebenfalls Bakera Jatta. Der Gambier befand sich mit einer Vereinsdelegation beim DFB in Frankfurt zur Anhörung. "Ich bin ja froh, dass es heute ist. Dann hört es endlich auf, dass Ihr darüber berichtet", klagte Hecking.

Trotz der Ausfälle freut sich der HSV-Trainer über die Auswahl an Alternativen. "Die Tür ist zu allen Seiten offen. Wir geben der Mannschaft erst am letzten Tag bekannt, wer spielt, damit wir alle unter Strom halten."

Das mache sich bisher im Training positiv bemerkbar. In die Karten wollte er sich dann aber auch nicht schauen lassen. "Aufstellungen können sich ändern – müssen aber nicht."

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