Lotto King Karl nach Aus beim HSV: "Job war extrem schlecht bezahlt!"

Hamburg - Es war der Aufreger des Sommers rund um den Hamburger SV! Nach vier Jahren musste Stadionsprecher und Sänger Lotto King Karl seine Sachen packen.

Lotto King Karl ist die gute Laune trotz seines Abgangs beim HSV geblieben.
Lotto King Karl ist die gute Laune trotz seines Abgangs beim HSV geblieben.  © Bodo Marks/dpa

Seine Hymne "Hamburg, meine Perle", die vor jedem Spiel von ihm und den Fans gesungen wurde, musste gleich mit gehen.

Der Verein um Vorstandsboss Bernd Hoffmann begründete das Aus wie folgt: "Wir sind zum Schluss gekommen, dass das Lied, das uns viele Jahre begleitet hat, in der aktuellen Situation überhaupt nicht mehr zum HSV und zu unserer Haltung passt."

Der Betroffene selbst nahm seinen Abgang mit Würde hin. "Es war eine große Ehre, für diesen Verein arbeiten zu dürfen, 14 Jahre sind eine lange Zeit - so lange bin ich nicht einmal zur Schule gegangen", sagte Lotto King Karl nach seinem Rauswurf.

Nun legte der 52-Jährige in dem Podcast "Reden ist Geld" nach.

Aus finanzieller Sicht habe sich der Job im Volksparkstadion nicht gelohnt. "Er war extrem schlecht bezahlt gewesen", kritisierte der Musiker, der für die Stadionshow nicht vom HSV, sondern vom verantwortlichen Radiosender NDR 2 bezahlt wurde.

Lotto King Karl erklärte zudem, dass andere für die gleiche Arbeit dreimal so viel Geld wie er bekommen würden. "Aber ich habe es gerne gemacht, weil ich es eine tolle Erfahrung finde, weil ich das nach wie vor einen tollen Verein finde."

Trotz seinem Aus ist die Liebe zum HSV geblieben. Er steht bei den Spielen nun eben auf der andere Seite des Zaunes.

Der Musiker steht nun auf der Seite der Fans hinter dem Zaun.
Der Musiker steht nun auf der Seite der Fans hinter dem Zaun.  © Christian Charisius/dpa

Titelfoto: Bildmontage: Bodo Marks/dpa, Christian Charisius/d

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