So könnte der HSV zum Saisonstart gegen den SV Darmstadt auflaufen

Hamburg - Endlich ist es soweit! Der Hamburger SV startet am Sonntag (13.30 Uhr) gegen den SV Darmstadt 98 in die neue Zweitliga-Saison.

Neuzugang Daniel Heuer Fernandes hütet in der kommenden Saison des Tor des Hamburger SV.
Neuzugang Daniel Heuer Fernandes hütet in der kommenden Saison des Tor des Hamburger SV.  © Carmen Jaspersen/dpa

Mit großer Spannung erwarten die Fans den ersten Auftritt der Mannschaft von Trainer Dieter Hecking.

Nach dem großen, aber auch notwendigen Umbruch im Sommer dürften einige Neuzugänge in die Startelf drängen.

Besonders im Tor ruhen die Hoffnungen auf Daniel Heuer Fernandes, den die Verantwortlichen vom ersten Gegner SV Darmstadt loseisen konnten.

"Wir haben die Reihenfolge nach den Leistungen in der Vorbereitung festgelegt", erklärte Trainer Hecking die Hierarchie im HSV-Kasten. Hinter dem 26-Jährigen wird Tom Mickel Platz auf der Bank nehmen, für Julian Pollersbeck bleibt nur die Tribüne.

In der Abwehr hat sich am Ende der Vorbereitung eine Stammformation herauskristallisiert. Auf den Außenbahnen dürften die beiden Neuzugänge Jan Gyamerah und Tim Leibold die Nase vorn haben, in der Mitte vertraut Hecking auf die Dienste von den Abwehrkanten Kyriakos Papadopoulos und Rick van Drongelen.

Im Mittelfeld soll Kapitän Aaron Hunt die Fäden ziehen. Seine Knieprellung aus dem Donnerstagtraining ist ausgeheilt. Neben ihm dürfte Bayern-Verpflichtung Adrian Fein die Nase vorne haben.

Im Angriff soll Lukas Hinterseer (links) für Tore sorgen, John Gyamerah soll die rechte Außenbahn dicht machen.
Im Angriff soll Lukas Hinterseer (links) für Tore sorgen, John Gyamerah soll die rechte Außenbahn dicht machen.  © Bildmontage: Carmen Jaspersen/dpa

Um den dritten Platz im Zentrum kämpften die beiden Neuen Jeremy Dudziak und Sonny Kittel. Bei der Entscheidung dürfte das Offensivrisiko von Coach Hecking eine Rolle spielen. Während Dudziak eher in der Defensive zuhause ist, bringt Kittel mehr Qualitäten für das Angriffsspiel mit in die Mannschaft.

Der Neuzugang des FC Ingolstadt könnte aber auch eine Position auf den offensiven Außenbahnen bekleiden. Hier duelliert er sich mit Bakery Jatta um den Platz auf dem linken Flügel. Auf rechts hat Khaled Narey bislang den stabilsten Eindruck hinterlassen.

Im Sturmzentrum ist die Sachlage klar. Am Österreicher Lukas Hinterseer, der vom VfL Bochum kam, führt kein Weg vorbei.

Damit dürfte HSV-Trainer Hecking zum Auftakt auf mindestens sechs Neuzugänge in der Startelf setzen. Für David Kinsombi, Ewerton und Rückkehrer Bobby Wood bleibt vorerst nur der Platz auf der Bank. Timo Letschert steht hingegen nicht im Kader.

Gleiches gilt für Gotoku Sakai und David Bates, denen, wie auch Julian Pollersbeck, ein Abschied nahegelegt wurde. Zudem muss Hecking auf die verletzten Gideon Jung und Josha Vagnoman verzichten.

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