HSV-Trainer Wolf setzt zum Auftakt auf Rückkehrer

Hamburg - Mit dem Heimspiel gegen den SV Sandhausen am Mittwoch (20.30 Uhr) startet der Hamburger SV in das Pflichtspieljahr 2019. Trainer Hannes Wolf ließ sich allerdings noch nicht in die Karten schauen.

Trainer Hannes Wolf gibt im Training seinen Spielern die Richtung vor.
Trainer Hannes Wolf gibt im Training seinen Spielern die Richtung vor.  © DPA

Klar ist nur, dass der Zweitliga-Tabellenführer in den kommenden Wochen auf Offensivspieler Hee-Chan Hwang verzichten muss. "Er hat sich beim Asiencup einen kleinen Einriss am Hüftbeuger zugezogen", erklärte Trainer Hannes Wolf.

Der Coach rechnet mit einer Ausfallzeit von zwei bis drei Wochen. Hwang fehlt dem HSV damit genauso, wie die Langzeitverletzten Kyriakos Papadopoulos und der Spanier Jairo, der nach seiner schweren Knieverletzung langsam wieder mit dem Lauftraining begonnen hat.

Dagegen stehen dem Hamburger SV wieder Gideon Jung und Aaron Hunt zur Verfügung. Abwehrspieler Jung dürfte gegen Sandhausen auch gleich wieder in der Startelf stehen.

"Er hat eine gute Vorbereitung gemacht und könnte spielen", sagte Wolf mit einem Schmunzeln auf den Lippen.

Bei Hunt sieht die Sache hingegen anders aus. "Ich bin sehr froh, dass er wieder gesund ist und bereits zwei Einheiten bei uns mitgemacht hat.", erklärte der Trainer. Dennoch wird der Kapitän wohl vorerst auf der Bank Platz nehmen. "Wir müssen auch gute Jungs haben, die wir reinbringen", schob Wolf nach.

Gideon Jung ist in der Luft eine Bank.
Gideon Jung ist in der Luft eine Bank.  © DPA

Zu denen dürfte auch Neuzugang Berkay Özcan gehören. "Wir wissen es noch nicht genau", erklärte sein Trainer. Der Eindruck ist den ersten Tagen sei aber gut gewesen, bestätigte Wolf. Der 20-Jährige strahle Torgefahr aus, sei körperlich präsent und verfüge über die fußballerische Qualität, den Unterschied auszumachen.

Zudem freue sich der Übungsleiter über den gestiegenen Konkurrenzkampf innerhalb der Mannschaft. "Wir haben jetzt mehrere Optionen, die wir auch brauchen werden", versprach er.

Nicht so ganz erfreut zeigte sich Wolf über die Aussage von Peter Tschentscher (SPD). Hamburgs Bürgermeister versprach im Falle eines Wiederaufstieges eine Feier auf dem Rathaus-Balkon. "Schön, dass der Bürgermeister so weit vorausschaut, aber beschäftigen uns nur mit dem Spiel gegen Sandhausen", erklärte er.

Bis Montag waren rund 35.000 Tickets verkauft. "Es ist kalt, dazu kommt die späte Uhrzeit, vielleicht werden es ja doch noch ein paar mehr", bekräftigte Hannes Wolf abschließend die Bedeutung der Zuschauer.

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