Ex-HSV-Star holt Lotto King Karl und "Hamburg, meine Perle" zurück ins Stadion

Hamburg - Während seiner aktiven Fußballer-Karriere besaß Rafael van der Vaart einen linken Zauberfuß, auch nach dem Karriereende ist der 36-Jährige noch zu Außergewöhnlichem im Stande.

Rafael van der Vaart absolvierte 152 Bundesliga-Partien für den HSV.
Rafael van der Vaart absolvierte 152 Bundesliga-Partien für den HSV.  © Daniel Naupold/dpa

Bei seiner großen Abschiedsgala am 13. Oktober im Hamburger Volksparkstadion laufen nicht nur zahlreiche Fußball-Größen wie Clarence Seedorf, Patrick Kluivert oder Daniel van Buyten auf, sondern wird auch die zum Saisonbeginn abgeschaffte HSV-Hymne "Hamburg, meine Perle" aus den Lautsprechern ertönen.

"Rafael hat mich angerufen und mich gefragt, ob ich im Rahmen seines Abschiedsspiels noch einmal 'Hamburg, meine Perle' singe. Ich habe ohne zu zögern zugesagt", erklärte Musiker Lotto King Karl der Bild.

Vor der laufenden Saison entschieden sich die HSV-Verantwortlichen für die Abschaffung der berühmten Stadion-Hymne. Lotto King Karl musste seinen Posten beim Fußball-Zweitligisten räumen. Seitdem ist er nur noch als Fan im Volksparkstadion.

"Ich habe ja mit niemandem ein Problem. Für uns wird es eine Reise in die sportliche Vergangenheit. Es wird ein großartiger Tag", sagte der Musiker.

Gute Laune! Lotto King Karl wird noch einmal im Volksparkstadion auftreten.
Gute Laune! Lotto King Karl wird noch einmal im Volksparkstadion auftreten.  © Bodo Marks/dpa

Nach 17 Jahren beendete Rafael van der Vaart im Oktober 2018 seine aktive Karriere und kehrt ein Jahr später an den Ort zurück, wo er sportlich gesehen auf dem Höhepunkt seiner Karriere war.

Weder bei Real Madrid, noch bei den Tottenham Hotspur konnte er jemals wieder an seine Leistungen, die ihn beim HSV in den Vordergrund brachten, anknüpfen. Für die Norddeutschen absolvierte der mittlerweile 36-Jährige 152 Partien, in denen er 45 Tore erzielte und weitere 39 vorbereitete.

Daher gehört er, wie eben auch das Lied, zur glorreichen Vergangenheit des einstigen Bundesliga-Dinos und wird nun noch einmal vereint.

"Ohne Lotto und dessen Lied können wir doch nicht im HSV-Stadion spielen. Wir haben gemeinsam mit den Hamburger Anhängern eine überwiegend tolle Zeit verbracht. Ich bin sehr froh, dass er zugesagt hat", zeigte sich der Niederländer erleichtert.

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