St. Pauli beendet die Hinrunde mit einem 2:0-Sieg über Greuther Fürth

Hamburg - Der FC St. Pauli hat am 17. Spieltag im ausverkauften Millertorstadion Greuther Fürth mit 2:0 geschlagen. Florian Caestens und Ryo Miyaichi sorgten für die Treffer der Kiezkicker.

Florian Carstens bejubelt seinen ersten Treffer für die Profis vom Fc St. Pauli.
Florian Carstens bejubelt seinen ersten Treffer für die Profis vom Fc St. Pauli.  © DPA

Pauli-Trainer Markus Kauczinski veränderte seine Mannschaft zum Auswärtssieg in Bochum (TAG24 berichtete) auf drei Positionen.

Neu im Team waren Marvin Knoll, Mats Möller-Daehli und Cartens.

Verändert war auch die Stimmung auf den Rängen. Im Gegensatz zum vorherigen Heimspiel gegen Dresden (TAG24 berichtete), wo die Fans in der ersten Halbzeit einen Stimmungsboykott machten, unterstützten sie die Mannschaft von der ersten Sekunde an.

Und das schien die Kiezkicker zu beflügeln. Schon nach 100 Sekunden hatte Rio Miyaichi die erste Chance, als er den Ball aus wenigen Metern an die Latte donnerte.

Beide Mannschaften waren in der Folge im Kontrolle bemüht, konnten sich in der Offensive jedoch nicht entscheidend durchsetzen,

Bis zur 21. Spielminute. Nach einer Ecke von Knoll köpfte Henk Veerman den Ball auf den Fürther Kasten. Torwart Sascha Burchert parierte glänzend. Der Ball landete jedoch genau vor Carstens, der die Pille nur noch über die Linie drücken musste. Es war sein erstes Tor im fünften Zweitliga-Spiel.

Paulis Mats Möller-Daehli (links) setzte sich gegen David Atanga durch.
Paulis Mats Möller-Daehli (links) setzte sich gegen David Atanga durch.  © DPA

Keine drei Minuten später kombinierte sich St. Pauli schön über die rechte Seite. Veerman versuchte den Ball in der Mitte mit der Hacke Richtung Tor weiterzuleiten, blieb jedoch in der Verteidigung hängen.

Die Gäste aus Fürth tauchten das erste Mal in der 33. Minute vor dem Tor von Robin Himmelmann auf. Aber Daniel Keita-Ruel köpfte aus wenigen Metern weit über den Kasten.

Kurz vor Halbzeit verpasste Jeremy Dudziak das 2:0. Möller-Daehli setzte sich an der rechten Eckfahne gegen zwei Gegenspieler durch und legte ab. Doch der Schuss des Mittelfeldspielers wurde zur Ecke abgewehrt. Damit ging es mit der 1:0-Halbzeitführung für St. Pauli in die Halbzeit.

Und aus der startete St. Pauli wieder stark. Möller-Daehli steckte erneut auf Dudziak durch, sein Schuss klärte ein Fürther Verteidiger noch vor der Linie.

Pauli-Trainer Markus Kauczinski musste seine Spieler zwischendurch immer mal wieder wachrütteln.
Pauli-Trainer Markus Kauczinski musste seine Spieler zwischendurch immer mal wieder wachrütteln.  © DPA

Nur zwei Minuten später köpfte Allagui nach einem Freistoß den Ball gegen den Pfosten. Das 2:0 lag in der Luft.

Doch plötzlich klingelte es im Pauli-Kasten. Aber Fürth-Angreifer Keita-Ruel stand im Abseits, es blieb bei der Führung, die nun auf der Kippe stand.

Die Gäste waren im Spiel und drängten auf den Ausgleich.

In der 66. Minute verhinderte Himmelmann auch diesen. Einen Schuss von Daniel Steiniger konnte er problemlos parieren.

Und dann fiel doch das 2:0 für Pauli. Möller-Daehli vernaschte auf links seinen Gegenspieler, flankte in die Mitte und fand Miyaichi. Der Japaner köpfte den Ball problemlos in der 69. Minute in die Maschen. Das Millerntor kochte, was bei der Kälte auch bitter nötig war.

Die Gäste zeigten sich aber wenig beeindruckt und taten ihr Mögliches, um noch etwas Zählbares aus Hamburg mitzunehmen. Aber die Abwehr und Torwart Himmelmann hielten den Angriffen stand. Sogar Veerman half bei Standards hinten aus und klärte mit seiner Größe die Bälle.

In der 79. Minute verpasste Miyaichi die endgültige Vorentscheidung, doch er behielt vor Fürth-Keeper Burchert nicht die Nerven. Sein Schuss ging weit über das Tor.

Viel passierte auf beiden Seiten anschließend nicht mehr.

So blieb es nach 90 Minuten beim 2:0 für die Kiezkicker, die mit dem Sieg auf dem vierten Rang bleiben - punktgleich mit dem Dritten Union Berlin.

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