Stürmt "Fußball-Gott" Alex Meier gleich von Beginn an für den FC St. Pauli?

Hamburg - Der FC St. Pauli will im Jahr 2019 an die starke Hinrunde im vergangenen Jahr anknüpfen. Zum Auftakt treffen die "Kiezkicker" dabei auf den SV Darmstadt. Dabei gilt es eine Negativserie zu beenden.

Alex Meier hat die Bälle fest im Blick.
Alex Meier hat die Bälle fest im Blick.  © DPA

Siebenmal traten die Braun-Weißen am Böllernfalltor an, siebenmal gelang ihnen kein Sieg. Damit soll Schluss sein. "Davon wusste ich gar nichts. Mit Serien beschäftigen wir uns nicht", gab St. Paulis Trainer Markus Kauczinski in der Bild zu.

Und das haben die "Kiezkicker" auch gar nicht nötig. Die Winterpause verbrachten die Braun-Weißen auf dem dritten Tabellenplatz.

Die Gegner sind gewarnt. "Wir sind nicht als ein Top-Team gestartet. Wir haben uns jeden Punkt erkämpft, uns wurde nichts geschenkt. Aber wir haben eine gute Mannschaft. Sonst würden wir ja nicht auf Platz drei stehen", dämpfte der Übungsleiter ein wenig die Erwartungen.

Offen ist nur, mit welcher Elf Kauczinski versucht die Punkte aus Darmstadt zu entführen. Während er sich in der Innenverteidigung auf Florian Carstens als Ersatz für den verletzten Philipp Ziereis festgelegt hat, ist die Position in der Spitze noch offen.

Dimitrios Diamantakos schirmt den Ball vor einem Gegenspieler ab.
Dimitrios Diamantakos schirmt den Ball vor einem Gegenspieler ab.  © DPA

Klar ist, dass Neuzugang Alex Meier noch nicht die Luft für 90 Minuten hat. "Er hat aber einen Ruf, ist eine Erscheinung. Und er strahlt Torgefahr aus. Er kann anfangen und geht nach 60 Minuten runter. Oder er kommt rein. Wir haben alle Möglichkeiten im Training und in den Tests durchgespielt", erklärt Kauczinski die Möglichkeiten.

In den Testspielen gegen den belgischen Club RSC Charleroi und den Drittligisten SV Wehen-Wiesbaden deutete er mit seinen Treffern seine Torgefahr an.

Erste Alternative dürfte Dimitrios Diamantakos sein. Der Grieche scheint die Nase knapp gegenüber Sami Allagui vorn zu haben. Im letzten Testspiel gegen den KFC Uerdingen gelangen dem 25-Jährigen in der Offensive allerdings nicht allzu viel.

Kauczinski wird gegen Darmstadt mit nur einer Spitze auflaufen, dahinter soll Christopher Buchtmann auf der Zehn die Strippen ziehen. Am Böllernfalltor erwartet der Trainer eine heiße Atmosphäre. "Sie haben ein neues Gesicht, aber noch weiß keiner, wo er steht", sagt er.

Im Kampf um den Aufstieg sieht der Trainer noch alle Möglichkeiten: "Es macht Spaß da oben mitzumischen. Ich glaube, das wird richtig heiß, das wird noch eine richtig starke Rückrunde."

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