Nach Platzverweis in Lübeck: So hart bestraft der DFB St.-Pauli-Stürmer Diamantakos

Hamburg - Das ist bitter! Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat Dimitrios Diamantakos nach seiner roten Karte im Erstrunden-Spiel beim VfB Lübeck für drei Pokalpartien gesperrt.

Dimitrios Diamantakos konnte den Platzverweis nicht nachvollziehen.
Dimitrios Diamantakos konnte den Platzverweis nicht nachvollziehen.  © Uwe Anspach/dpa

Damit wäre der 26-jährige Stürmer frühestens wieder in einem Halbfinale einsatzberechtigt.

Der Verein hat nach eigenen Angaben dem Urteil bereits zugestimmt.

Dimitrios Diamantakos war am Sonntag beim knappen Sieg über den Regionalligisten in der 119. Minute von Platz geflogen.

Lübecks Schlussmann Lukas Raeder hatte sich mit dem Ball in den Händen auf die Füße des Stürmers fallen gelassen und ihn zu umgestoßen. Anschließend trat der Kiezkicker dem Torwart in den Rücken.

Schiedsrichter Frank Willenborg zögerte keine Sekunde und zeigte Diamantakos die Rote Karte. Während der 26-Jährige in den kommenden drei Pokalspielen zum Zuschauen verdammt ist, ist er in der Liga spielberechtigt.

Für den FC St. Pauli ist es hingegen ein herber Verlust. Fraglich ist, ob die verletzten Stürmer Henk Veerman oder Borys Tashchy bis zum 29. oder 30. Oktober wieder fit sind.

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