HSV setzt Talente vor die Tür! Ferati und Kwarteng können im Winter gehen

Hamburg - Der HSV setzt auf den Nachwuchs! Mit einem Altersschnitt 24,06 Jahren stellt der Bundesliga-Absteiger das jüngste Team der Liga und könnte damit sogar einen Rekord aufstellen.

Die Zeit von Moritz-Broni Kwarteng (links) und Arianit Ferati beim Hamburger SV ist abgelaufen.
Die Zeit von Moritz-Broni Kwarteng (links) und Arianit Ferati beim Hamburger SV ist abgelaufen.  © Imago

Die bisherige Bestmarke hält RB Leipzig mit 24,14 Jahren, als der Brause-Club 2016 ins deutsche Fußball-Oberhaus aufstieg.

Ein gutes Omen? Der Hamburger SV ist nach den ersten 18 Spielen auf dem besten Wege den direkten Wiederaufstieg zu schaffen.

Dabei setzen die Verantwortlichen um Trainer Hannes Wolf und Sportchef Ralf Becker auf junge, hungrige Spieler.

Im neuen Jahr sollen die 19-jährigen HSV-Talente Aaron Opoku und Patric Pfeiffer an das Profi-Team herangeführt werden. Beide fliegen auch mit ins Trainingslager nach Spanien.

Nicht mit dabei sein werden hingegen Arianit Ferati (21) und Moritz-Broni Kwarteng (20). Die beiden Spieler können sich im Winter einen neuen Verein suchen.

Ferati kam 2016 vom VfB Stuttgart und kostete eine knappe Million Ablöse. Nach Leihen zu Fortuna Düsseldorf und Erzgebirge Aue sollte er im Sommer beim HSV durchstarten, doch der 21-Jährige konnte sich bei den Profis nicht durchsetzen.

Kyriakos Papadopoulos ist enttäuscht. Nach seinem Knorpelschaden muss er in Hamburg bleiben.
Kyriakos Papadopoulos ist enttäuscht. Nach seinem Knorpelschaden muss er in Hamburg bleiben.  © DPA

Gleiches gilt für Kwarteng. Nachdem der 20-Jährige 2017 aus dem Nachwuchs der TSG Hoffenheim in die Hansestadt kam, entwickelte er sich gut. Im Mai 2018 unterschrieb er einen Profi-Vertrag. Doch die Entwicklung blieb aus und soll nun an anderer Stelle fortgesetzt werden.

In Hamburg, aber weiterhin für den HSV aktiv, bleibt Abwehrkante Kyriakos Papadopoulos. Der Grieche arbeitet nach seinem Knorpelschaden immer noch an seiner Rückkehr.

Auch deshalb lässt in Trainer Wolf lieber in der Hansestadt, als ihn mit ins Trainingslager nach Spanien zu nehmen. Papadopoulos solle erst einmal wieder richtig fit werden.

„Er hat noch nicht ein Mal am Mannschaftstraining mitgewirkt, war keine Minute auf dem Platz. Es bringt nichts, wenn er auf einem Nebenplatz in La Manga arbeitet und uns beim Fußballspielen zugucken muss“, sagt Wolf über seine Entscheidung der Mopo.

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