HSV-Kante Papadopoulos schuftet für sein Comeback

Hamburg - Sein letztes Spiel absolvierte Kyriakos Papadopoulos am 34. Spieltag der vergangenen Saison. Seitdem stand der Grieche nicht mehr für den Hamburger SV auf dem Platz.

Kyriakos Papadopoulos arbeitet auf dem Trainingsplatz an seiner Rückkehr.
Kyriakos Papadopoulos arbeitet auf dem Trainingsplatz an seiner Rückkehr.  © Imago

In der Saisonvorbereitung zog sich der 26-Jährige einen Knorpelschaden im Knie zu und fiel aus.

Trotz seiner Krankenakte hofft Kyriakos Papadopoulos noch auf ein Comeback in dieser Saison.

"Ich kann zu 95 Prozent wieder alles machen", sagte der Innenverteidiger der Bild. "Die Trainer wollen mich langsam an die Mannschaft heranführen.

Der kantige Grieche, der im Januar 2017 zum HSV kam, hofft, dass er bald "wieder Teile der Einheiten mit der Mannschaft kann".

Sein großes Ziel ist der direkte Wiederaufstieg mit den Hamburgern. Dazu möchte er seinen Teil beitragen. "Ich möchte diese Saison noch einige Spiele machen", sagte 26-Jährige.

Dabei fiel es ihm schwer, seinen Kollegen auf dem Rasen zuzusehen. "Ich wäre natürlich lieber auf dem Platz dabei. Aber ich habe gelernt, Geduld zu haben", erklärte er. Es tue weh, nicht helfen zu können. Daher sei er manchmal auch sauer gewesen.

Auf dem Platz ist Papadopoulos mit Emotionen dabei.
Auf dem Platz ist Papadopoulos mit Emotionen dabei.  © DPA

Seine Krankenhistorie war ihm dabei eine große Hilfe. Papadopoulos hat immer an eine Rückkehr geglaubt. "Ich hatte zwei Schulter-Operationen, einige Male wurde ich am Knie operiert", schildert er seine Leidensgeschichte.

Seit zwölf Jahren ist er Profifußballer. Diese Zeit sei nicht spurlos an ihm vorbeigegangen. Trotz der schweren Zeit habe er nie an ein mögliches Karriereende gedacht.

Unterstützung erhielt er dabei auch von seiner Familie, die immer noch in Griechenland lebt. "Ich war über Weihnachten da, habe mit meiner Mutter, meinem Vater, meinen beiden älteren Brüdern, mit Cousins und Cousinen gefeiert", berichtete der Papadopoulos.

Kommt er zurück, muss er sich aber erst einmal hinten anstellen. Die Konkurrenz in der Innenverteidigung ist groß. Gerade nachdem mit Gideon Jung ein weiterer langverletzter Spieler zurückgekehrt ist.

Doch soweit ist der Grieche noch nicht. Erst einmal muss er sich weiter in Geduld üben. Aber das kennt er ja.

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