Kauf statt Trennung: HSV will an Leihspieler festhalten

Hamburg - Im Winter standen die Zeichen noch deutlich auf Abschied. Doch plötzlich ist Leo Lacroix aus der Abwehr des Hamburger SV nicht wegzudenken.

Im Spitzenspiel gegen den 1. FC Köln setzte Trainer Hannes Wolf auf Leo Lacroix. Der zahlte es mit einer guten Leistung, wie hier gegen Dominik Drexler, zurück.
Im Spitzenspiel gegen den 1. FC Köln setzte Trainer Hannes Wolf auf Leo Lacroix. Der zahlte es mit einer guten Leistung, wie hier gegen Dominik Drexler, zurück.  © DPA

Daher denkt der Fußball-Zweitligist mehr denn je darüber nach, den Abwehrspieler, der vom französischen Erstligisten AS Saint-Etienne ausgeliehen ist, fest zu verpflichten.

Grund dafür sind die letzten Auftritt des Schweizers. "Leo Lacroix macht das in den letzten Wochen sehr gut", sagte HSV-Trainer Hannes Wolf über seinen Schützling.

Beim mühsamen 1:1-Unentschieden gegen Erzgebirge Aue war Leo Lacroix der Turm in der Schlacht und gewann so ziemlich jeden Zweikampf in der Luft. Mittlerweile hat er sich an seinen Mitspielern Rick van Drongelen und David Bates zur Nummer eins unter den Innenverteidigern gemausert.

Seit dem Remis beim 1. FC Köln ist der 27-Jährige nicht mehr aus der Abwehr des Hamburger SV wegzudenken. Er glänzt mit einer guten Übersicht, starken Kopfballspiel und mit seiner Schnelligkeit, trotz seiner 1,97 Meter Körperlänge.

Wo im Winter noch der Gedanke war, Lacroix möglichst schnell loszuwerden, hat nun ein Umdenken stattgefunden. "Leo hat sich im Training aufgedrängt", erklärt Wolf.

Nun denken die Verantwortlichen beim HSV sogar darüber nach den Abwehrspieler fest zu verpflichten. Eine entsprechende Kaufoption ist im Leihvertrag mit den Franzosen verankert. Zwei Millionen Euro soll die Ablöse für den 27-Jährigen betragen.

So wie es aussieht, wird der Schweizer seine Zelte in Hamburg länger aufschlagen als zuerst noch gedacht. Die Liga spielt dabei keine Rolle.

Lange Zeit konnte seine Einsatzzeiten beim HSV lange Zeit nicht fassen.
Lange Zeit konnte seine Einsatzzeiten beim HSV lange Zeit nicht fassen.  © DPA

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