HSV-Neuzugang Özcan spuckt bereits große Töne

Hamburg - Erst vor wenigen Tagen wechselte Berkay Özcan vom VfB Stuttgart eine Etage tiefer zum Hamburger SV (TAG24 berichtete). Doch der Neuzugang träumt bereits von Höherem.

Berkay Özcan bejubelt einen Treffer im Trikot des VfB Stuttgart.
Berkay Özcan bejubelt einen Treffer im Trikot des VfB Stuttgart.  © DPA

"Ich möchte hier beim HSV den nächsten Schritt in meiner sportlichen und persönlichen Entwicklung machen und vor allen Dingen ganz viel spielen", sagte der 20-Jährige bei seiner Vorstellung.

Vor allem Letzteres war beim VfB Stuttgart in der ersten Bundesliga nicht mehr gegeben. Berkay Özcan brachte es in dieser Saison bei drei Kurzeinsätzen nur auf 49 Minuten. Viel zu wenig, aus Sicht des 1,5 Millionen Euro teuren Neuzugangs. "Ich kenne nicht den Grund, warum ich nicht gespielt habe", gibt er offen zu.

Das soll sich nun beim Hamburger SV in der zweiten Liga ändern. Unter Hannes Wolf schaffte er beim VfB den Durchbruch. Nun soll der Trainer den 20-Jährigen wieder auf Vordermann bringen. "Natürlich hat der Trainer eine große Rolle bei dem Wechsel gespielt", sagte Özcan.

Wolf sei mit seiner Akribie und seinem Fleiß ein Vorbild für den Offensivmann. "Ich weiß, dass man mit ihm was Großes erreichen kann."

In erster Linie will Özcan an die gemeinsame Zeit in Stuttgart anknüpfen. Damals feierten Wolf und der 20-Jährige gemeinsam die Zweitliga-Meisterschaft und stiegen auf. Das soll nun auch mit dem HSV geschehen.

Die Voraussetzungen dafür stehen nicht schlecht. Der HSV führt die Liga an und hat bereits sechs Zähler Vorsprung vor Platz vier.

Doch Özcan blickt bereits weiter voraus. Über den Verein möchte sich der 20-Jährige auch wieder für die Nationalmannschaft der Türkei empfehlen. Bereits dreimal streifte er das Trikot über. Zuletzt, auch weil er in Stuttgart nicht mehr spielte, wurde er nicht mehr eingeladen.

"Ich will mit der Türkei Weltmeister werden. Deutschland war es schon vier Mal, die Türkei noch nie. Mein Ziel ist, es als erster Spieler zu schaffen", sagte er. Bis zur U15 kickte der gebürtige Karlsruher dabei für den DFB. Doch danach wurde er nicht mehr eingeladen und das Land seines Vaters machte das Rennen.

Forsche Töne des Neuen. Das Ziel "Aufstieg mit dem HSV" dürfte in diesem Fall deutlich einfacher zu realisieren sein.

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