Nur zwei Tore: HSV-Trainer Wolf bemängelt fehlende Cleverness

Hamburg - Der Hamburger SV ist mit einem ungefährdeten 2:1-Sieg über den SV Sandhausen aus der Winterpause gestartet. Dabei machte es der Tabellenführer gegen den Abstiegskandidaten unnötig spannend (TAG24 berichtete).

HSV-Trainer Hannes Wolf freut sich mit Pierre-Michel Lasogga über dessen zwei Tore.
HSV-Trainer Hannes Wolf freut sich mit Pierre-Michel Lasogga über dessen zwei Tore.  © DPA

Am Ende der Partie standen 17 Torchancen auf dem Zettel, doch nur zweimal fand der Ball den Weg in das Tor der Gäste. "Es gut, dass wir so viele Abschlüsse haben, aber an der Ausbeute müssen wir noch arbeiten", fand HSV-Trainer Hannes Wolf das Haar in der Suppe nach dem Erfolg.

Durch die mangelnde Chancenauswertung blieb das Spiel bis zum Ende der 90 Minuten offen. "Wir waren in der zweiten Halbzeit nicht mehr so dominant, müssen vorher aber aus unserer Dominanz viel mehr machen", erklärte der Trainer des Tabellenführers. Dadurch sei das Spiel bis zum Ende eng geblieben.

Die erste Halbzeit sei hingegen gut gewesen, bis auf die finale Aktion. Schon da hatte der Hamburger SV so seine Probleme in der Offensive.

Doch er hat ja noch Pierre-Michel Lasogga in seinen Reihen. "Er hat eine brutale Qualität", musste nach dem Spiel auch Teamkollege Gideon Jung anerkennen.

Pierre-Michel Lasogga (links) und der HVS freuen sich über das 2:1.
Pierre-Michel Lasogga (links) und der HVS freuen sich über das 2:1.  © DPA

Der Gelobte blieb selbst zurückhaltend. "Ich freue mich, wenn ich mit meinen Toren der Mannschaft helfen kann", sagte Lasogga. Er selbst hat den Ausgleich fast vorhergesehen. "So ist dann eben im Fußball." Am Ende war auch der Doppeltorschütze froh, dass der HSV als Sieger vom Platz ging.

Es zählt nur eines: "Ich will mit dem HSV zurück in die Bundesliga", stelle der Matchwinner klar. Dafür sei es wichtig, die Spiele zu gewinnen und dazu möchte Lasogga selbst seinen Beitrag leisten.

Der Sieg gegen Sandhausen sei der erste Schritt dazu gewesen.

Einen wichtigen Schritt hat auch Rückkehrer Gideon Jung in diesem Spiel gemacht. Nach langer Verletzungspause stand er erstmals in dieser Saison auf dem Platz. "Es hat viel Spaß gemacht", sagte der 24-Jährige nach der Partie.

Wie Wolf und Lasogga kritisierte aber auch der Abwehrspiele das Verpassen der Vorentscheidung. "Es war klar, dass die zweite Hälfte nicht schön wird." Für das erste Spiel sei es aber ganz ordentlich gewesen, urteilte Jung auch über seine eigene Leistung.

Umso wichtiger ist es, am Samstag bei Arminia Bielefeld nachzulegen. Und wenn es nicht so läuft, hat der HSV ja immer noch Pierre-Michel Lasogga.

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