Während G20-Gipfel: Banker sollen keine Anzüge tragen

Einige Banken empfehlen ihren Angestellten während des G20-Gipfels keinen Anzug zu tragen.
Einige Banken empfehlen ihren Angestellten während des G20-Gipfels keinen Anzug zu tragen.  © dpa (Symbolbild)

Hamburg - Am kommenden Wochenende findet in Hamburg das Treffen der mächtigsten Politiker der Welt statt. Der G20-Gipfel wirft seine Schatten voraus, auch was die Kleiderordnung betrifft.

Wie der Stern schreibt, haben einige Banken ihren Angestellten bereits empfohlen, den Anzug in Kleiderschrank hängen zu lassen und auf den feinen Zwirn lieber zu verzichten.

Die Geldinstitute befürchten, dass Bankiers sonst zur Zielscheibe von aggressiven Demonstranten werden könnten.

Linksradikale könnten die Banker im Anzug als Symbol des verhassten Kapitalismus sehen und dies zum Anlass für Gewaltausbrüche nehmen. Sowohl die Commerzbank als auch die Sparda-Bank haben auf Stern-Nachfrage mitgeteilt, dass sie ihren Mitarbeitern zu legerer Kleidung raten.

Die Idee hinter dem lockeren Dresscode ist nicht neu. Auch im Jahr 2013 sollen Bankangestellte während der Proteste der Blockupy-Bewegung in Jeans und T-Shirt statt im Anzug zur Arbeit kommen, um nicht als Hassobjekte ins Visier der Demonstranten zu geraten.


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