Hunderte Sporttaschen! Rekordmenge an Kokain sichergestellt

Hamburg – Zum Schmuggel großer Mengen an Kokain verwenden Rauschgifthändler nach Beobachtung Hamburger Zollfahnder vor allem Sporttaschen.

Ein Zollbeamter präsentiert das weiße Pulver aus einem großen Kokainfund.
Ein Zollbeamter präsentiert das weiße Pulver aus einem großen Kokainfund.  © Christian Charisius/dpa

Bei zwei Großfunden im Juli stellten die Beamten rund sechs Tonnen der Droge sicher, verpackt in knapp 300 Reisetaschen (TAG24 berichtete).

Das sogenannte Rip-off-Verfahren sei die dominierende Methode bei größeren Kokainmengen, sagte der Sprecher das Hamburger Zollfahndungsamts, Frank Nielsen, der Deutschen Presse-Agentur.

Die Kriminellen legen die Taschen mit 20 bis 25 Kilo Rauschgift in Südamerika in Container, die beladen mit ganz legalen Gütern nach Europa verschifft werden.

Im Zielhafen - in Deutschland ist das meist Hamburg - holen Komplizen die Taschen aus dem Container und transportieren sie auf andere Weise weiter zu ihren Abnehmern.

Nach Angaben des Bundeskriminalamtes haben die deutschen Behörden im Jahr 2019 mehr als zehn Tonnen Kokain aufgespürt - ein Rekordwert.

Im Hamburger Hafen wurden rund 300 Sporttaschen mit Koks sichergestellt.
Im Hamburger Hafen wurden rund 300 Sporttaschen mit Koks sichergestellt.  © Hauptzollamt Hamburg

Titelfoto: Hauptzollamt Hamburg

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