HSV-Aufstieg? Dieter Hecking und Jonas Boldt als entscheidende Erfolgsgaranten

Hamburg - Der HSV hat diese Saison gute Chancen auf den Aufstieg! Die Basis für den zurückkehrenden Erfolg sieht Klub-Chef Bernd Hoffmann (56) vor allem in der Runderneuerung der sportlichen Führung.

HSV-Boss Bernd Hoffmann weiß, wie wichtig der richtige Trainer für den Verein ist.
HSV-Boss Bernd Hoffmann weiß, wie wichtig der richtige Trainer für den Verein ist.  © dpa/Malte Christians

Nach dem verpassten Wiederaufstieg in die Fußball-Bundesliga im Mai "haben wir gesagt, im Sport müssen wir uns noch einmal komplett neu erfinden", sagte der Vorstandschef des Spitzenreiters der Bild-Zeitung.

Mit Trainer Dieter Hecking und Sportvorstand Jonas Boldt an der Spitze habe man "ein passendes Gesamt-Team" zusammengestellt. "Wir sind sehr froh, dass es so aussieht, dass es die richtigen Entscheidungen waren", betonte er.

Zugleich kritisierte Hoffmann das frühere Erscheinungsbild des HSV, der alles andere als leicht zu führen gewesen sei.

"Ganz häufig war der Club ein fiebriges Gebilde, bei dem es nicht einfach ist, alle Strömungen innerhalb und außerhalb des Vereins zusammenzuhalten", monierte der 56-Jährige.

Auch bei Aufstieg sind Transfers schwierig

Dieter Hecking (l.) und Jonas Boldt bilden das Führungs-Duo beim HSV.
Dieter Hecking (l.) und Jonas Boldt bilden das Führungs-Duo beim HSV.

Daher sei es von elementarer Bedeutung gewesen, nach Hannes Wolf (38) einen erfahrenen Coach wie Hecking (55) zu holen, dessen fachliche und menschliche Kompetenz außer Frage stehe.

"Die Erfahrung, die ich in den ganzen Jahren gemacht habe, ist: Die wichtigste Personalie in einem Fußballclub ist der Trainer."

Sollte der HSV in dieser Saison das Aufstiegsziel erreichen, würde der Gehaltsetat um etwa 25 Prozent auf rund 40 Millionen Euro ansteigen.

Dennoch müsste der klamme Traditionsclub eine kluge Transferpolitik weitgehend mit ablösefreien oder ausgeliehenen Profis bestreiten und weiter auf den eigenen Nachwuchs setzen.

"Gestandene Bundesliga-Spieler aus einem Vertrag herauszukaufen, ist nicht möglich", sagte Hoffmann. Denn selbst mit einem 40-Millionen-Etat würde man "im unteren Drittel der Bundesliga" liegen.

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