HSV: Investor Kühne signalisiert Entgegenkommen bei Kostic

Hamburg - Investor Klaus-Michael Kühne und Fußball-Zweitligist Hamburger SV sollen ihre Standpunkte bei einem angestrebten Transfer von Offensivspieler Filip Kostic angenähert haben.

Der Kauf von Filip Kostic war dem HSV nur durch ein Darlehen möglich (Archivbild).
Der Kauf von Filip Kostic war dem HSV nur durch ein Darlehen möglich (Archivbild).  © dpa/Carmen Jaspersen

Darüber berichtet das Hamburger Abendblatt am Dienstag.

"Herr Kühne steht mit der HSV Fußball AG im Dialog und ist zuversichtlich, dass eine Regelung gefunden wird, die den wohlverstandenen Interessen aller Beteiligten gerecht wird", teilte das Büro des in der Schweiz lebenden Milliardärs der Zeitung mit.

Noch vor Wochen hatte der 81-Jährige betont, auf "volle Rückzahlung" Wert zu legen.

Kühne hatte den Hamburgern für die Verpflichtung des Serben vor zwei Jahren ein großzügiges Darlehen gewährt. Für den Transfer des 25 Jahre alten Linksaußen vom VfB Stuttgart nach Hamburg sollen damals rund 14 Millionen Euro geflossen sein.

Da diese Summe bei einem Wechsel derzeit nicht erzielt werden kann, ist auch ein Leihgeschäft denkbar. "Er möchte weiterhin 1. Liga spielen", sagte Trainer Christian Titz und äußerte Verständnis für einen Wechsel.

Zuletzt hatte Kostic aber dem VfL Wolfsburg abgesagt. Auch ein Transfer nach Frankfurt platzte (TAG24 berichtete).

Titelfoto: dpa/Carmen Jaspersen


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