Deshalb begleiten bald Unterwasser-Drohnen Kreuzfahrtschiffe

Diese Drohne kommt ab 2018 zum Einsatz.
Diese Drohne kommt ab 2018 zum Einsatz.  ©  Blueye Robotics AS

Hamburg - Schon 2019 sollen Unterwasserdrohnen die ständigen Begleiter zweier Kreuzfahrtschiffe sein. Der Grund dafür ist schlicht faszinierend: Reisende sollen über Bildschirme an Bord und Virtual-Reality-Brillen den Weg der Drohnen verfolgen.

Die norwegische Reederei Hurtigruten lässt zwei ihrer Schiffe bald von Unterwasserdrohnen begleiten. Mit den Geräten von der Firma Blueye Robotics lassen sich etwa Tiere beobachten oder Schiffswracks erkunden. Zum Einsatz kommen die Geräte auf den neuen Hybridschiffen "Roald Amundsen" und "Fridtjof Nansen", die 2018 und 2019 in See stechen sollen.

„Mit den Unterwasserdrohnen können unsere Gäste bald Gegenden erkunden, die weniger entdeckt sind als die Oberfläche des Mars“, wirbt Hurtigruten-Chef Daniel Skjeldam in der Wochenzeitung "Touristik Aktuell" für „eine völlig neue Dimension“ von Expeditionsreisen.

Die Reederei Hurtigruten stellt 2018 mit der MS "Roald Amundsen" zudem das weltweit erste Expeditionsschiff mit Hybrid-Technologie in Dienst. Durch die neue Antriebstechnologie sollen der Kraftstoffverbrauch deutlich reduziert werden und Phasen des komplett emissionsfreien Betriebs möglich sein.

Für die Passagiere gibt es an Bord unter anderem drei Restaurants sowie eine Bar auf dem Oberdeck mit Jacuzzis und Infinity-Pool. Die 265 Kabinen liegen ausschließlich außen. Nach der Indienststellung fährt die "Roald Amundsen" zunächst zur Antarktis und in den chilenischen Fjorden.

Höhepunkt sind aber sicher die unglaublichen Unterwasserbilder in der virtuellen Realität.

Die "Roald Amundsen" sticht 2018 in See.
Die "Roald Amundsen" sticht 2018 in See.  © Foto: Hurtigruten/dpa-tmn

WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0