John Grisham bereitet sich auf das Schlimmste vor

Der Schriftsteller schämt sich für den derzeitigen US-Präsidenten.
Der Schriftsteller schämt sich für den derzeitigen US-Präsidenten.  © Marcus Brandt/dpa

Hamburg - Der US-amerikanische Autor John Grisham (62) hat sich in einem Interview über den Zustand der USA geäußert: Das Schlimmste würde erst noch kommen.

"Ich bin den Patriotismus in diesem Land leid. Dieses Flaggenschwenken, das Singen der Nationalhymne vor jedem Baseballspiel, diese bedingungslose Unterstützung der Army - es macht mich krank. Und es führt dazu, dass wir unseren Anführern bei jedem Quatsch folgen", sagt Grisham in der neuen Ausgabe des Magazins "Brigitte".

Für Donald Trump schäme er sich regelrecht. "Und das Schlimmste wird erst noch kommen. Der hat so viele Leichen im Keller, und alle graben danach."

John Grisham ("Die Jury", "Die Firma"), der 1990 seine Anwaltskarriere beendete, schreibt jedes Jahr einen Justiz-Thriller. Die Arbeit daran beginnt er am 1. Januar. Er arbeitet täglich von sieben bis zehn Uhr morgens und schafft dabei 1000 bis 1500 Wörter. "2000 sind zu viel", sagt der 62-Jährige im Interview. "Wenn ich drei Stunden am Tag geschrieben habe, ist mein Hirn leer. Dann muss ich irgendwas für den Körper tun."

Abgabetermin für seine Bücher ist stets der 1. Juli, den er immer einhält. "Die Deadline ist eine große Sache für mich."

Titelfoto: Marcus Brandt/dpa


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