Achtung! Köhlbrandbrücke am Wochenende voll gesperrt

Hamburg – Die Köhlbrandbrücke in Hamburg wird an diesem Wochenende gesperrt, um notwendige Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten auszuführen.

Eine Fahrspur bleibt zunächst frei.
Eine Fahrspur bleibt zunächst frei.  © Daniel Reinhardt/dpa

Zunächst stehe ab Samstag früh um 5 Uhr im Bereich der Auffahrten in Neuhof nur noch eine Fahrspur zur Verfügung, teilte die Hafenbehörde HPA mit.

Ab 13 Uhr werde die Köhlbrandbrücke dann für 30 Stunden bis zum Sonntag um 19 Uhr komplett gesperrt. Während der Sperrung sind Umleitungen durch das Hafengebiet ausgezeichnet.

Die Köhlbrandbrücke ist eine der wichtigsten Verkehrsschlagadern im Hamburger Hafen und wird an einem Werktag von rund 38.000 Fahrzeugen genutzt, darunter gut ein Drittel Schwerlastverkehr. Am Wochenende und zumal in den Schulferien ist das Verkehrsaufkommen nicht einmal halb so hoch.

Notwendig wird die Sperrung durch vorgeschriebene regelmäßige Prüfungen des Bauwerks alle sechs Jahre. So werden auch die Unterseite der Brücke mit Hilfe von Arbeitsbühnen untersucht und die tragenden Stahlseile mit einer Drohne.

Köhlbrandbrücke soll ersetzt werden

Die Köhlbrandbrücke zählt zu Hamburgs wichtigsten Verkehrsschlagadern.
Die Köhlbrandbrücke zählt zu Hamburgs wichtigsten Verkehrsschlagadern.  © Christian Charisius/dpa

Weiter geplant seien Vermessungsarbeiten, für die es erforderlich sei, dass die Brücke nicht mehr schwinge, also einige Zeit nicht befahren wurde.

Die Köhlbrandbrücke wurde 1974 in Betrieb genommen und hat nach nunmehr 45 Jahren bereits das absehbare Ende ihrer Lebensdauer erreicht. Weil sie viel stärker beansprucht wurde als vorgesehen, ist die Brücke in keinem guten Zustand.

Deshalb gibt es ein Überholverbot für Lastwagen und strikte Abstandsregeln. Zudem versperrt die Brücke den Containerschiffen der neuesten Generation die Zufahrt zum Containerterminal Altenwerder.

Bis 2030 soll die Köhlbrandbrücke durch einen Tunnel oder eine Nachfolgebrücke ersetzt werden (TAG24 berichtete).

Titelfoto: Christian Charisius/dpa

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