"Let's Dance"-Star Pascal Hens sehnt das Ende einer langen Reise entgegen

Hamburg/Köln - Eigentlich wollte sich Ex-Profi-Handballer Pascal Hens bei Let's Dance nur nicht blamieren, doch nun steht der 39-Jährige im Finale der Tanz-Sendung.

Pascal Hens und seine Tanzpartnerin begaben sich in ihren Auftritten in sinnliche Posen.
Pascal Hens und seine Tanzpartnerin begaben sich in ihren Auftritten in sinnliche Posen.  © tvnow/gregorowius

"Ich wollte gar nicht so weit vorausblicken", erklärte Pascal Hens. Gemeinsam mit seiner Partnerin Ekaterina Leonova will er im Finale am Freitag noch einmal alles aus sich herausholen und drei gute Tänze zeigen.

Doch das wird alles andere als einfach. Die vergangenen Wochen waren kräftezehrend. "Es war eine lange Reise, wir müssten jetzt alles geben, was noch in den Akkus ist", sagte Hens.

Das Paar muss die Konzentration in den letzten drei Tänzen hochhalten, um der starken Konkurrenz Paroli zu bieten. "Ella ist das Non-Plus-Ultra. Das sieht man auch an den Jury-Punkten", beschreibt Hens seine weibliche Konkurrentin.

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Über Benjamin Piwko verliert der 39-Jährige aber ebenso nur gute Worte. "Es ist nicht vorstellbar, was er abliefert. Manchmal habe ich mir gewünscht, dass die Musik weg wäre, um mich zu konzentrieren. Aber das ist möglich", sagte er über den ersten gehörlosen Teilnehmer der Sendung.

Am Freitag wird es für den ehemaligen Profi-Handballer noch einmal Ernst. Mit Drucksituationen konnte Hens aber schon in seiner aktiven Karriere umgehen.

Beim Paso Doble legte das Paar einen feurigen Tanz hin.
Beim Paso Doble legte das Paar einen feurigen Tanz hin.  © tvnow/gregorowius

Mit der deutschen Nationalmannschaft gewann Pommes 2007 bei der Heim-WM den Titel, 2004 wurde Europameister. Mit dem HSV Hamburg holte er 2011 die deutsche Meisterschaft, 2006 und 2010 wurde er Pokalsieger. Die Krönung war allerdings 2013 der Gewinn der Champions League.

Daher musste Hens bei der Anfrage nicht lange überlegen. "Ich war seit eineinhalb Jahren raus. Es war eine neue Herausforderung und sein sportlicher Wettkampf", erklärte der 39-Jährige seine Zusage.

Dennoch habe er ein wenig an seinem Schritt auf das Tanzparkett gezweifelt. "Große Menschen haben sich oft schwer angestellt", sagte der 2,03 Meter Hühne. "Es sieht meist ungelenk aus."

Doch nicht bei Hens. Nach eigener Aussage habe er früh an der Haltung gearbeitet. Den Lohn der harten Arbeit hat sich mit dem Finaleinzug redlich verdient. Ganz nebenbei hat er nach eigenen Angaben acht bis zehn Kilo abgenommen.

"Es war bisher eine coole Erfahrung und hat Spaß gemacht", sagte Hens. Gefreut hat ihn vor allem die große Unterstützung aus der Handball-Szene. "Alle waren sehr positiv."

Spätestens mit einem Sieg würden ihm die ehemaligen Weggefährten zu Füßen liegen. Und seine Partnerin hätte ganz nebenbei den dritten Titel in Folge eingeheimst.

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