Weil es Fußball spielte: Ehemaliger Bundeswehroffizier schießt Kind mit Gewehr ab

Der Lärm eines 13-Jährigen hatte einen ehemaligen Bundeswehroffizier so gestört, dass er mit einem Luftgewehr auf ihn schoss. (Symbolbild)
Der Lärm eines 13-Jährigen hatte einen ehemaligen Bundeswehroffizier so gestört, dass er mit einem Luftgewehr auf ihn schoss. (Symbolbild)  © DPA

Hamburg - Für Schüsse mit einem Luftgewehr auf ein spielendes Kind in Hamburg soll ein Mann für drei Jahre ins Gefängnis.

Das Amtsgericht verurteilte den 54-Jährigen am Donnerstag wegen gefährlicher Körperverletzung und Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Mit der Strafe entsprach das Gericht der Forderung der Staatsanwaltschaft. Der Verteidiger hatte eine Bewährungsstrafe gefordert.

Der frühere Bundeswehroffizier hatte nach Angaben des Gerichts aus Verärgerung über den Lärm des fußballspielenden Jungen zur Waffe gegriffen.

Er schoss vom Balkon einer Wohnung aus und traf den 13-Jährigen mit einem sogenannten Diabolo-Geschoss.

Das Projektil blieb im Rippenbereich des Jungen stecken und musste unter Vollnarkose herausoperiert werden.


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