Miniatur Wunderland schockt mit grausamem Video über deutsche Vergangenheit

Hamburg - Es sind schockierende Bilder, die das Hamburger Miniatur Wunderland in einem Video zeigt. Anlässlich des 70. Geburtstages des Grundgesetzes am Donnerstag erinnern sie mit grausamen Geschichten an die Vergangenheit.

Eine Person steht ein einem Pfahl und wird ausgepeitscht.
Eine Person steht ein einem Pfahl und wird ausgepeitscht.  © Screenshot/Facebook/Miniatur Wunderland

Schreie, Schüsse, Peitschenhiebe, weinende Personen, drastische Aussagen - die dazugehörigen Bilder rufen ein beklemmendes Gefühl hervor. Das Video zeigt, wie Menschen sterben, gefoltert oder ausgespitzelt werden.

Auch wenn nur wenige noch lebende Menschen sich an diese grausame Zeit erinnern können, das Video sorgt für Gänsehaut und einen Moment der Stille. Die kleinen Figuren sorgen für wahre Schockmomente, die keinem Menschen zu wünschen sind.

Das Miniatur Wunderland hat auf seinem Facebook-Account einen Kurzfilm veröffentlicht, der mit drastischen Mitteln auf den Wert des Grundgesetzes erinnert.

Hintergrund ist der 70. Geburtstag des Grundgesetzes am Donnerstag. Das Video beinhaltet 17 kleine Sequenzen zu den ersten 17 Artikeln. Zu sehen sind Bilder aus grausamen Zeiten der deutschen Vergangenheit.

KZ-Häftlinge werden von Aufsehern erschossen, jüdische Geschäfte werden zerstört, Stasi-Mitarbeiter spitzeln Wohnungen aus. Die Szenen werden beeindruckend dargestellt.

Häftlinge werden von KZ-Aufsehern erschossen.
Häftlinge werden von KZ-Aufsehern erschossen.  © Screenshot/Facebook/Miniatur Wunderland

Am Ende blenden die Verantwortlichen eine Botschaft ein: "Niemand hat uns gebeten, dieses Video zu drehen. Wir haben es einfach gemacht, weil es uns eine Herzensangelegenheit ist. Manchmal merkt man erst was man hat, wenn man es verliert."

Bei den Followern kommen das Video super an. Mehr als 6000 reagierten auf die schockierenden Bilder, fast genauso oft, wurde der Film geteilt, mehr als 1000 Kommentare sind zu lesen.

"Vor der Veröffentlichung hatten wir Sorge, dass es auf Grund der heftigen Bilder polarisieren würde. Wunderbarerweise sind die Reaktionen bezüglich der drastischen Auswahl der Bilder extrem positiv und es verbreitet sich derzeit viral in ganz Deutschland", erklärte Frederik Braun, einer der Gründer, der Mopo.

"Gerade in dieser Woche, wo das Grundgesetz Geburtstag feiert und ganz Europa über die Zukunft des Kontinentes entscheidet, ist es unserer Meinung nach wichtig uns allen vor Augen zu führen, dass Frieden, Freiheit und Toleranz alles andere als selbstverständlich sind. So hoffen wir, dass wir mit diesem Video einen kleinen Anteil leisten können", sprach er über den Hintergrund.

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