Tschentschers erster Neujahrsempfang und dann so ein Geschenk

Hamburg - Zum traditionellen Neujahrsempfang hat Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) im Hamburger Rathaus rund 700 Besucher begrüßt.

CDU-Fraktionschef André Trepoll (rechts) überreichte Bürgermeister Peter Tschentscher zwei ferrarirote Bobby-Cars für Hamburgs Zweite Bürgermeisterin, Katharina Fegebank.
CDU-Fraktionschef André Trepoll (rechts) überreichte Bürgermeister Peter Tschentscher zwei ferrarirote Bobby-Cars für Hamburgs Zweite Bürgermeisterin, Katharina Fegebank.  © DPA

Der Senat hatte nur mit rund 500 gerechnet. "Ein neuer Bürgermeister und ein späterer Start des Empfangs dürften dafür entscheidend sein", sagte ein Sprecher.

Unter den Gästen waren mehrere Trachtengruppen aus Bergedorf, außerdem die beiden Hamburger Originale Zitronenjette und der Hummel.

Der Empfang begann mit einem Konzert des Polizeiorchesters vor dem Rathausportal.

Danach nahm der Bürgermeister traditionell die Glückwünsche der Präsidentin der Hamburger Bürgerschaft, Carola Veit, im Turmsaal entgegen.

Anschließend folgten Bürger und Gäste der Stadt, die sich zuvor im Phönixsaal in die Gästelisten eintragen konnten.

Eine Bürgerin hatte eine Platte mit Berlinern gebracht, ein Ehepaar aus Niendorf ein Glas selbstgemachter Marmelade.

Der Bürgermeister und seine Ehefrau Eva-Maria (Zweite von links) nahmen Geschenke von Bürgern entgegen.
Der Bürgermeister und seine Ehefrau Eva-Maria (Zweite von links) nahmen Geschenke von Bürgern entgegen.  © DPA

CDU-Franktionschef André Trepoll überreichte dem Bürgermeister zwei ferrarirote Bobbycars für die Zweite Bürgermeisterin, Katharina Fegebank (Grüne), die Mitte November Mutter von Zwillingen wurde.

„Sie und ihr Mann mussten ihren Ferrari ja nun für eine Familienkutsche einmotten. Durch unsere Geschenke sollen die Kleinen nicht zu kurz kommen“, sagte Trepoll.

Statt Fegebank trat Tschentschers Ehefrau Eva-Maria an die Seite des Bürgermeisters beim Neujahrsempfang.

Für das neue Jahr wünscht sich er, dass sich die Stadt weiter so gut entwickele wie bisher. Und dafür ist er guter Dinge.

Die Tradition des Neujahrsempfangs, an dem zunächst nur Diplomaten und ausgewählte Standespersonen teilnehmen durften, reicht zurück bis ins 18. Jahrhundert.

Seit 1926 werden auch die Bürger der Stadt sowie Gäste aus dem In- und Ausland ins Rathaus eingeladen.

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