Sie sind wieder da: "Merkel muss weg"-Aktivisten sind zurück!

Hamburg - Die letzte Anti-Merkel-Demo in Hamburg fand im vergangenen November statt. Aufgrund massiver Gegenproteste und mangels Zulauf wurden die Veranstaltungen abgesagt.

Nur noch wenige Menschen nahmen an der "Merkel muss weg"-Demonstration teil.
Nur noch wenige Menschen nahmen an der "Merkel muss weg"-Demonstration teil.  © DPA

Doch nun sind die Aktivisten zurück. Im April rufen sie zu einer neuen Kundgebung auf.

Die vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestufte Organisatoren wagen einen neuen Anlauf - unter neuem Namen.

Auf Facebook wird unter dem Titel "Heimat-Patriotismus-Zukunft - Michel wach' endlich auf" ein Aufruf gestartet. Die Demonstration soll am 14. April um 13 Uhr am Bahnhof Dammtor stattfinden.

Als Themen der Kundgebung sind neben "die Klimawandel-Religion" und Diesel-Fahrverboten auch die "Islamisierung", angebliche "tägliche Messerattentate", eine "Masseneinwanderung" und "50 Milliarden Euro pro Jahr für Asylforderern" angegeben.

Den Sicherheitsbehörden sind die handelnden Personen allerdings nicht unbekannt. Ein Sprecher des Verfassungsschutzes sagte dem Abendblatt, dass das Impressum auf der Facebook-Seite mit dem der früheren "Merkel-muss-Weg"-Demos identisch sei. "Nach Erkenntnissen des Verfassungsschutzes handelt es sich um denselben rechtsextremistischen Personenkreis", so der Sprecher.

Nach Angaben der Polizei haben die Aktivisten 500 Teilnehmer angemeldet. Im November hatten sich gerade noch 100 Personen zu den Protesten verirrt.

Der Gegenprotest hatte am Ende deutlich mehr Teilnehmer als die eigentliche Anti-Merkel-Kundgebung.
Der Gegenprotest hatte am Ende deutlich mehr Teilnehmer als die eigentliche Anti-Merkel-Kundgebung.  © DPA

Mehr zum Thema Angela Merkel:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0