Hamburger Tierschutzverein: Unzufriedene Mitglieder rufen Polizei und Feuerwehr

Hamburg - So hatten sich die Verantwortlichen des Hamburger Tierschutzverein die Mitgliederversammlung am Samstag sicher nicht vorgestellt. Sie endete mit einem Einsatz von Polizei und Feuerwehr!

Feuerwehr und Polizei stehen vor dem Eingang des Hamburger Tierschutzvereines.
Feuerwehr und Polizei stehen vor dem Eingang des Hamburger Tierschutzvereines.  © citynewstv.de

Während der Versammlung machten Mitglieder die Verantwortlichen des Hamburger Tierschutzvereines (HTV) darauf aufmerksam, dass der Saal für die hohe Anzahl der Besucher zu klein sei.

Wie der Lagedienst der Polizei mitteilte, seien vor Ort rund 250 bis 300 Personen gewesen, der Raum war aber nur für 80 Menschen ausgelegt.

Die Leitung reagierte anscheinend aber nicht und bestand darauf, die Veranstaltung weiter in dem Raum fortsetzen zu wollen.

Den Mitgliedern wurde es nun zu viel.

Sie verständigten die Polizei und die Feuerwehr. Bei ihrer Ankunft stellten die Einsatzkräfte fest, dass der Raum für die Anzahl der Teilnehmer tatsächlich für den Brandschutz und auch aus Evakuierungsgründen zu klein sei.

Die Fortsetzung der Veranstaltung wurde dem Tierschutzverein untersagt.

Die Verantwortlichen verlegten daraufhin die Versammlung einfach auf eine große Wiese in den Innenhof, doch auch dies schien einigen Mitgliedern nicht zu passen. Sie verließen enttäuscht die Veranstaltung.

Statt im Schatten hätten sie in der prallen Sonne sitzen müssen, während es sich der Vorstand im Kühlen bequem machte.

Das große Interesse der Mitglieder stammt aus der derzeitigen Kritik, die dem HTV entgegen weht. Behörden ermitteln wegen angeblicher Verstöße, der Betriebsrat klagt über Ausbeutung, Bedrohung und Mobbing.

Eine Fortsetzung des Streits zwischen Tierschutzverein und seinen Mitgliedern scheint vorprogrammiert.

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