G20-Fahndung: Polizei identifiziert weitere Chaoten

Hamburg - Großer Erfolg für Hamburger Polizei! Die vierte öffentliche Fahndung nach mutmaßlichen Gewalttätern beim G20-Gipfel im vergangenen Jahr verläuft nach Angaben der Polizei erfolgreich.

Chaoten zogen durch die Straßen und setzten Gegenstände in Brand.
Chaoten zogen durch die Straßen und setzten Gegenstände in Brand.  © DPA

Einen Monat nach Veröffentlichung der Fotos von 53 unbekannten Tatverdächtigen seien 18 identifiziert worden, sagte eine Polizeisprecherin.

Damit sei bereits eine Quote von 34 Prozent erreicht. Bei der ersten derartigen Fahndung waren 37 Prozent der Gesuchten erkannt worden.

"Das ist eine Superquote", sagte die Sprecherin. Normalerweise werden durch Öffentlichkeitsfahndungen nur zehn Prozent der Gesuchten identifiziert.

Die von der Ermittlungsgruppe "Schwarzer Block" gesuchten Menschen stehen im Verdacht, Straftaten von erheblicher Bedeutung während des G20-Gipfels im Juli 2017 begangen zu haben.

Jede einzelne Ausschreibung muss von einem Amtsrichter genehmigt werden. Im Dezember 2017 waren Hamburger Polizei und Staatsanwaltschaft erstmals mit Bildern von 107 Verdächtigen an die Öffentlichkeit gegangen.

Fotos von erkannten Personen müssen aus der Fahndung genommen werden.

Die Polizei sucht mit solchen Fototafeln nach den Tätern.
Die Polizei sucht mit solchen Fototafeln nach den Tätern.  © DPA

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