Polizei sucht weiter nach Krawallmachern vom G20-Gipfel

Hamburg - Die Hamburger Polizei hat am Donnerstag ihre vierte Öffentlichkeitsfahndung nach den Ausschreitungen beim G20-Gipfel vor eineinhalb Jahren gestartet.

An Stellwänden hat die Polizei die gesuchten Personen für die Öffentlichkeit ausgehängt.
An Stellwänden hat die Polizei die gesuchten Personen für die Öffentlichkeit ausgehängt.  © DPA

Wie die Polizei mitteilte, wurden 53 Fotos von unbekannten Tatverdächtigen veröffentlicht.

Den gesuchten Personen werden Straftaten von erheblicher Bedeutung vorgeworfen, hieß es. Dazu zählen die schweren Ausschreitungen und Plünderungen rund um den G20-Gipfel.

Nach Angaben vom Donnerstagmorgen werden im Zusammenhang mit den Geschehnissen derzeit rund 3.500 Ermittlungsverfahren geführt - darunter 780 Verfahren gegen rund 880 namentlich bekannte Tatverdächtige.

Und damit soll noch lange nicht Schluss sein. "Die G20-Straftäter dürfen sich nach wie vor nicht sicher fühlen", sagte Timo Zill, Pressesprecher der Hamburger Polizei.

Auch im Jahr 2019 würden die Ermittlungen mit Hochdruck fortgesetzt werden.

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