Anschlag vereitelt? Polizei sichert selbstgebastelte Brandsätze

Hamburg - Was hatten die drei Tatverdächtigen vor? Die Hamburger Polizei hat in der Nacht zu Montag zwei Männer und eine Frau aus der linksextremen Szene festgenommen.

Die Polizei fand in den Rucksäcken der Tatverdächtigen selbstgebastelte Sprengsätze, Grillanzünder und Handschuhe.
Die Polizei fand in den Rucksäcken der Tatverdächtigen selbstgebastelte Sprengsätze, Grillanzünder und Handschuhe.  © Polizei Hamburg

Wie aus einer Pressemitteilung der Polizei von Dienstag zu entnehmen ist, wollten die Tatverdächtigen einen Brandanschlag verüben.

Die drei Personen wurden bei einem Einsatz von Ermittlern des Staatsschutzes im Stadtteil Eimsbüttel in einem Park entdeckt.

Sie verhielten sich so auffällig, dass die Polizisten die Radfahrer anhielten und sie durchsuchten.

In ihren Rucksäcken fanden die Beamten mehrere selbst gebastelte Brandsätze, Grillanzünder, Handschuhe und Kleidung zum Wechseln.

Wie die Polizei mitteilte, konnten die beiden polizeibekannten Männer der linksextremen Szene zugeordnet werden. Vermutlich planten die Tatverdächtigen mehrere Brandstiftungen.

Die Ermittler wurden zudem bei Wohnungsdurchsuchungen der drei Personen fündig und stellten Beweismittel sicher.

Die beiden Männer, 31 und 27 Jahre alt, sitzen in Untersuchungshaft, die 28-jährige Frau wurde unter Auflagen wieder laufen gelassen.

Die Generalstaatsanwaltschaft und die Staatsschutzabteilung der Polizei haben die Ermittlungen übernommen.

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