Von nackten Männern und wütenden Vätern: Polizei nimmt Follower live mit auf Streife

Hamburg – Ihr wollt wissen, was in Eurer Stadt passiert? Am Mittwoch hat die Hamburger Polizei ihre Twitter-Follower wieder live mit auf Streife genommen.

Bei Twitter können die Follower die Polizei-Einsätze live mitverfolgen. (Symbolbild)
Bei Twitter können die Follower die Polizei-Einsätze live mitverfolgen. (Symbolbild)  © Bildmontage: Monika Skolimowska/zb/dpa/Friso Gents

Um 11 Uhr begann das Social-Media-Team mit einem zwölfstündigen Twitter-Marathon, diesmal im Rahmen der aktuellen Öffentlichkeitskampagne "In Hamburg schaut man hin".

Damit will die Polizei die Bevölkerung ermuntern, im Zweifel einmal öfter anzurufen. In einem der ersten Tweets unter dem Hashtag #12hPEZ ging es um eine #MieseMasche: "Eine 90-Jährige erhielt in Eppendorf einen Anruf von "falschen Polizeibeamten", die sie mit einer perfiden Geschichte um ihr Erspartes erleichtern wollten."

Kurz darauf twitterte das Team, dass ein Schüler in Altona einen oder mehrere Lehrer bedroht habe, "weshalb wir dringend benötigt wurden". Später folgte dann wieder eine Bedrohung im Zusammenhang mit einer Schule: "Bedrohung in Rahlstedt: Der Vater eines Schülers droht der Lehrerschaft mit dem Tod."

In weiteren Tweets ging es um eine Person, die in Altona mit einer Schusswaffe gesichtet wurde oder um einen Mann in Winterhude, der sich in der Öffentlichkeit entblößt haben soll.

Die Tweets kamen teils im Minutentakt und sollten auch ein Bild von der täglichen Arbeit der Beamten vermitteln. Nach Angaben von Hartmut Dudde, dem Leiter der Schutzpolizei, bewältigen die Beamten etwa 1500 Einsätze am Tag.

Insgesamt folgen dem Twitter-Account der Hamburger Polizei inzwischen mehr als 167.000 Nutzer. Der erste Twitter-Marathon der Hamburger Polizei war 2017.

Titelfoto: Bildmontage: Monika Skolimowska/zb/dpa/Friso Gents

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