Vierfache Mutter mit 50 Messerstichen getötet: Ehemann psychisch krank?

Hamburg – Ein Elfjähriger kommt nach Hause und findet seine Mutter getötet mit 50 Messerstichen im Schlafzimmer. Am Montag um 9.15 Uhr wird der Prozess gegen einen Deutschen fortgesetzt, der seine Frau getötet hat (TAG24 berichtete) - ein Sachverständiger wird sein psychiatrisches Gutachten vorstellen.

Die Vorsitzende Richterin Jessica Körner (M), und die Richterinnen Esther Waskow (l) und Anja Bothien im Gerichtssaal.
Die Vorsitzende Richterin Jessica Körner (M), und die Richterinnen Esther Waskow (l) und Anja Bothien im Gerichtssaal.  © dpa/Pool/Christian Charisius

Der Mann hatte die Bluttat vor Gericht bereits zugegeben. Vor dem Angriff war es demzufolge zu einem Streit zwischen beiden gekommen.

Schließlich sei er total durchgedreht. Der Mann gab an, sich aber an den Angriff auf die Afrikanerin kaum noch erinnern zu können.

Die Frau war Mutter von vier Kindern - zwei davon hatte sie mit dem Angeklagten.

Das Paar lebte seit dem Sommer 2017 getrennt. Im Dezember 2018 hatte der 50-Jährige seine Frau in deren Wohnung erstochen.

Ihre Leiche wurde von dem gemeinsamen, damals elf Jahre alten Sohn gefunden (TAG24 berichtete).

Der Mann war nach dem Angriff in ein Fast-Food-Restaurant essen gegangen. Wenige Stunden später nahm die Polizei ihn in seiner Wohnung in Hamburg-Dulsberg fest.

Menschen gedenken mit Kerzen der getöteten Juliet H. (Archivbild)
Menschen gedenken mit Kerzen der getöteten Juliet H. (Archivbild)  © JOTO (Archivbild)

Titelfoto: JOTO (Archivbild)

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