Wird "Rote Flora" dichtgemacht? Bürgermeister Tschentscher hat klare Meinung

Hamburg – Entwarnung für die "Rote Flora": Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) hat die Forderung von CDU und AfD, das linksautonome Zentrum zu schließen, zurückgewiesen.

Bürgermeister Peter Tschentscher bleibt gelassen.
Bürgermeister Peter Tschentscher bleibt gelassen.  © Daniel Bockwoldt/dpa

"Es gilt nach wie vor meine Aussage: Wenn es dort Gewalt gibt, dann gehen wir da rein", sagte er der Deutschen Presse-Agentur.

"Was wir derzeit aber sehen ist, dass es sehr ruhig ist. Auch an den 1. Mai-Tagen gab es zwei Jahre hintereinander keine Krawalle - es war friedlicher als je zuvor."

Es bestehe deshalb im Moment kein Anlass, über eine Schließung zu diskutieren. Am Rande des Treffens der Staats- und Regierungschefs am 7. und 8. Juli 2017 in Hamburg war es zu Ausschreitungen gekommen.

Der G20-Sonderausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft habe gezeigt, dass es keine konkreten Belege dafür gebe, dass aus der Roten Flora heraus Gewalttaten begangen wurden, meinte Tschentscher.

 Die Rote Flora im Schanzenviertel gilt als Kulturzentrum der Linksautonomen.
Die Rote Flora im Schanzenviertel gilt als Kulturzentrum der Linksautonomen.  © Daniel Bockwoldt/dpa

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