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Anschlag in Deutschland geplant: Anklage fordert hohe Haftstrafe für Terroristen

Die Anklage fordert für den geplanten Anschlag eine hohe Haftstrafe für den Terroristen

Er wollte mehr als 200 Menschen töten. Die Pläne für einen Anschlag in Deutschland lagen bereit, an der Bombe wurde gebastelt. Jetzt steht Yamen A. vor Gericht.

Hamburg/Schwerin - Die Bundesanwaltschaft hat für den vor einem Jahr in Schwerin festgenommenen Syrer Yamen A. eine Haftstrafe von fünfeinhalb Jahren gefordert. Ihm wird die Vorbereitung eines islamistischen Terroranschlags vorgeworfen.

Der Angeklagte Yamen A. steht im Gerichtssaal neben seinem Verteidiger.
Der Angeklagte Yamen A. steht im Gerichtssaal neben seinem Verteidiger.

Der Prozess vor dem Staatsschutzsenat am Hamburger Oberlandesgericht habe die Vorwürfe der Anklage in vollem Umfang bestätigt, erklärten die Staatsanwältinnen am Dienstag.

Der 20-Jährige, der als Flüchtling nach Deutschland kam, habe sich der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat schuldig gemacht. Mit einer Autobombe habe er mehr als 200 Menschen töten oder verletzen und die "Ungläubigen" hart treffen wollen.

"Der Angeklagte ging äußert planmäßig und umsichtig bei der Umsetzung seiner Vorhabens vor", sagte eine der Anklagevertreterinnen.

Wann genau sich Yamen A. radikalisiert habe, ist ihren Angaben zufolge unklar. 2015 sei er nach Deutschland gekommen und habe in Schwerin regelmäßig eine Moschee besucht.

Über das Internet habe er sich intensiv mit dem Islam und der Propaganda des Islamischen Staates beschäftigt.

Yamen A. wurde 2017 in seiner Wohnung in einem Schweriner Plattenbau festgenommen.
Yamen A. wurde 2017 in seiner Wohnung in einem Schweriner Plattenbau festgenommen.

Der Angeklagte hatte ganz zum Ende der Beweisaufnahme am vorangegangenen Prozesstag bestritten, einen Anschlag in Deutschland oder an einem anderen Ort geplant zu haben.

Zwar habe er einmal mit Sprengstoff in seiner Schweriner Wohnung experimentiert, doch das habe er nur gemacht, weil er an der Seite der Rebellen in Syrien gegen Machthaber Baschar al-Assad kämpfen wollte.

Die Vertreterinnen der Bundesanwaltschaft bezeichneten diese Darstellung als widerlegt. Protokolle der Telefonüberwachung, Chatverläufe, Zeugenaussagen und die Ergebnisse der Wohnungsdurchsuchung belegten die Vorwürfe der Anklage.

In Chats mit Personen aus arabischen Ländern habe er vor seiner Verhaftung mehrfach um Anleitungen zum Bau von Bomben und Zündern gebeten und diese auch bekommen.

Einer seiner Chatpartner habe ihn davor gewarnt, eine Autobombe zu bauen. Das sei wegen der Überwachung der Sicherheitsdienste zu riskant. Die jüngsten Anschläge in Europa seien stets in anderer Form ausgeführt worden.

Hielt der Polizeibeamte hier die Anschlagspläne in seiner Hand?
Hielt der Polizeibeamte hier die Anschlagspläne in seiner Hand?

Der Angeklagte habe jedoch betont, dass er nicht bloß ein, zwei oder zehn Menschen töten wolle. Sein Ziel sei eine "vollständige Operation".

Mindestens fünf Mal habe er versucht, Sprengstoff herzustellen. Die Materialien dazu habe er über Amazon gekauft. Tatsächlich habe ein Experte des Bundeskriminalamtes in der Wohnung Spuren des Sprengstoffs TATP gefunden, der auch von Terroristen bei den verheerenden Anschlägen von Paris 2015, Brüssel 2016 und Manchester 2017 verwendet wurde.

Mit einem Lötkolben habe er an einem Zünder gebastelt. Er sei erkennbar einer der Anleitungen gefolgt.

Yamen A. habe auch Kampfkleidung, Sturmhauben und ein Messer besorgt und zusammen mit Freunden ein Video aufgenommen. Ihre Maskierung habe der Aufmachung geähnelt, mit der IS-Terroristen sich in Enthauptungsvideos zeigten.

In einer WhatsApp-Gruppe mit dem Namen "Partei des Staates" habe er Propaganda und Fotos des IS gepostet. Er selbst habe sich "Murad IS" genannt. Im September 2017 habe er in einem Chat geäußert, dass er im "Land des Unglaubens" wohne und kurz davor sei, den Feinden Schaden zuzufügen.

Obwohl der Angeklagte noch Heranwachsender ist, lehnten die Staatsanwältinnen die Anwendung von Jugendstrafrecht ab. Er habe den Reifegrad eines Erwachsenen. In seiner Heimat habe er das Abitur gemacht und ein Ingenieurstudium in Damaskus begonen.

In Schwerin habe er von staatlicher Unterstützung gelebt, sei ansonsten aber ohne jede Hilfe zurechtgekommen. In der Untersuchungshaft habe er jeden Kontakt zu anderen Gefangenen abgelehnt.

Sein Anwalt will sein Plädoyer am nächsten Dienstag halten. Das Urteil könnte am 23. oder 30. November verkündet werden.

Fotos: DPA

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