Beachvolleyball-Girls genießen nach Auftaktsieg die Ruhe

Hamburg - Deutschlands Vorzeige-Beachvolleyball-Paar Laura Ludwig und Margareta Kozuch genießen nach ihrem ersten WM-Auftritt die Ruhe und tauchen erst einmal wieder ab.

Laura Ludwig (links) und Margareta Kozuch jubeln über ihren ersten Sieg bei der WM.
Laura Ludwig (links) und Margareta Kozuch jubeln über ihren ersten Sieg bei der WM.  © DPA

Regenerieren, Kraft tanken, auf den neuen Gegner Maria Antonelli/Carol aus Brasilien vorbereiten: "Das war der erste Schritt. Es hat sich sehr gut angefühlt", erklärte die 32 Jahre alte Kozuch nach dem umjubelten 2:0-Erfolg gegen das starke US-amerikanische Team Kelley Larsen und Emily Stockman.

"Das Turnier ist lang. Wir wollen auf gar keinen Fall nachlassen. Wir wollen weiter daran arbeiten, konstant zu spielen."

Der ungewohnte WM-Rhythmus bei der Beachvolleyball-WM in Hamburg - erst am Sonntagabend müssen die deutschen Fan-Lieblinge aufgrund des großen Starterfeldes wieder ran - kommt WM-Titelverteidigerin und Olympiasiegerin Ludwig sowie ihrer neuen Partnerin Kozuch entgegen.

"Ich finde das super. Man hat Zeit, es sacken zu lassen, einmal zu reflektieren und dann den Fokus wieder neu aufzubauen", erklärte Deutschlands einstiger Hallenstar Kozuch.

Noch fühlen sich die beiden Beach-Profis in der Aufbauphase ihrer sportlichen Beziehung. "In den letzten Monaten haben wir nicht ganz gezeigt, was wir können. Aber wir hatten Vertrauen zu uns. Jetzt haben wir endlich mal ein konstantes Beachvolleyball gespielt", kommentierte die 33 Jahre alte Ludwig den Start in ihre achte WM.

"Die letzten zwei Wochen waren sehr gut. Wir haben gut trainiert, konnten uns auch ganz gut abschirmen", berichtete die gebürtige Hamburgerin Kozuch: "Wir haben sehr viel verändert, das bringt natürlich sehr viel Bewegung ins Team."

Auf der Welttour erreichte das nach dem Karriereende von Kira Walkenhorst neu gegründete Duo bisher nur dreimal Platz neun und zweimal Rang 25.

Update, 15.45 Uhr: Kurioser WM-Auftakt für Thole und Wickler

Während das deutsche Top-Duo die Beine am Samstag hochlegt, müssen einige deutsche Teams im Gluthofen am Rotherbaum ran.

Die deutschen Meister Julius Thole und Clemens Wickler haben einen kuriosen Auftakt in die Beachvolleyball-WM erlebt. Die Hamburger quälten sich in ihrer Wahlheimat mit viel Nervosität zu einem 2:0 (21:10, 21:15) gegen den krassen Außenseiter Ruanda.

Zu Beginn des zweiten Satzes musste am Samstag jedoch das Netz getauscht werden, was für beide Teams eine Viertelstunde Zwangspause nach sich zog.

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