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"Zettel-Ewald" hat Geburtstag: Paulis technischer Direktor wird 65

St. Paulis Technischer Direktor Ewald Lienen wird am Mittwoch 65

Ewald Lienen ist ruhiger geworden, aber noch immer streitbar. Er gilt als das Gewissen des Profi-Fußballs. Nicht umsonst ist er bei St. Pauli. Heute wird er 65.

Hamburg - Ewald Lienen nimmt kein Blatt vor den Mund. Er wütet gegen jeden, der aus dem Fußball etwas anderes machen, als er ursprünglich ist, ein Spiel.

Zwischen 2014 und 2017 trainierte Ewald Lienen den FC St. Pauli. Heute ist er als Technischer Direktor beim Kiezclub aktiv.
Zwischen 2014 und 2017 trainierte Ewald Lienen den FC St. Pauli. Heute ist er als Technischer Direktor beim Kiezclub aktiv.

Das war schon früher so, als er langmähnig über den Rasen stürmte und seine Haarpracht wild umherflog.

Und das ist heute, da er am Mittwoch seinen 65. Geburtstag feiert, nicht anders. Ewald Lienen ist eine Marke im deutschen Fußball.

Der frühere Profi von Arminia Bielefeld, Borussia Mönchengladbach und dem MSV Duisburg ist ein Querdenker.

Beileibe nicht nur im Spiel elf gegen elf. Das gilt für fast alle Bereiche der Gesellschaft von der Erziehung der Kinder, über Waffenexporte, Hunger in der Welt, Auswirkungen sozialer Medien und bis zu Klimakatastrophen.

Der Ex-Trainer und 333-malige Bundesligaspieler hat so ziemlich zu jedem Thema eine starke Meinung.

Der Systemkritiker beklagt die ungerechte Verteilung der Reichtümer in der Welt und die hemmungslose Profitgier. Er fordert, dass auch in der Gesellschaft des Kapitals der Mensch im Mittelpunkt stehen sollte.

Der Notizblock war stets ein treuer Begleiter von Lienen.
Der Notizblock war stets ein treuer Begleiter von Lienen.

Dabei ist der frühere Linksaußen seiner politischen Ausrichtung immer treu geblieben: Links schlägt das Herz.

Früher musste er sich beeilen, um es nach dem Bundesliga-Training rechtzeitig zur Friedens-Demo zu schaffen. Heute geht es der Technische Direktor des FC St. Pauli gelassener an.

Zwei seiner Grundsätze: "Es ist der Sinn des Lebens, an sich zu arbeiten und sich weiterzuentwickeln" und "Es ist das Vorrecht der Jugend, Dinge extremer zu sehen".

Eine Kostprobe früher Radikalität: "Meine Unterschrift ist nicht mehr wert als deine. Im Zirkus von Brot und Spielen trete ich nicht als Autogramme schreibender Held auf."

So begründete der Gladbacher Europacupsieger von 1979 einst seine Weigerung, einem Fan ein Autogramm zu geben. Diese Extremzeiten des "linken Rebellen" sind aber vorbei.

Manchmal platzt ihm aber trotz des Alters der Kragen - wie im vergangenen Sommer. "Die Arroganz, die Jogi Löw und die Nationalspieler an den Tag gelegt haben, war hanebüchen», echauffierte sich Lienen über die blutleere WM-Vorstellung der deutschen Nationalmannschaft und sprach von einem "erbärmlichen Gesamtkunstwerk".

In Erinnerung bleibt die Verletzung, die er sich im Bundesliga-Spiel gegen Werder Bremen im August 2981 zugezogen hatte.

Werder Profi Norbert Siegmann hatte dem Bielefelder bei einer Grätsche den Oberschenkel auf einer Länge von rund 25 Zentimetern aufgeschlitzt.

In seiner Freizeit ist Lienen auch als Imker aktiv.
In seiner Freizeit ist Lienen auch als Imker aktiv.

Was tat Lienen? Er hinkte zu Werder-Trainer Otto Rehhagel und beschimpfte ihn als Provokateur.

Während er nur für drei Profi-Vereine ein Trikot überzog, war sein späteres Engagement als Trainer deutlich wechselhafter. An 15 Stationen hielt er es im Schnitt 1,87 Jahre aus.

Zum Abschied gab es bisweilen auch böse Worte, weil sich Lienen falsch bewertet oder hinters Licht geführt fühlte. Als Trainer war er ein Pedant.

"Zettel-Ewald" ist die nette Umschreibung seiner Arbeitsweise. Beim Spiel notierte der Coach alles, was ihm so ein- und auffiel.

Lienen wird auch künftig nicht aufhören zu mahnen. Der zweifache Vater beklagt die rigorose Kommerzialisierung, geißelt Finanzexzesse bei Gehältern und Transfers, warnt vor 50+1.

Ins Gewissen redet er auch Vermarktern und Medien: "Wir sind dabei, den Profifußball zu überhöhen. Auch ohne Profifußball würden wir morgen alle wieder aufstehen. Die aktuelle Entwicklung ist gefährlich."

Rundum wohl fühlt er sich beim FC St. Pauli. Der Grund? "Hier werden Werte vertreten und gelebt, die auch meine Werte sind."

Fotos: DPA

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