Polizei verhindert Schlägerei zwischen HSV-Ultras und St. Pauli-Fans

Hamburg - Einsatzkräften der Polizei gelang es am Samstagabend im Hamburger Stadtteil St. Pauli eine Auseinandersetzung zwischen HSV-Fans und St. Pauli Anhängern zu verhindern.

Anfang September konnte die Hamburger Polizei eine Auseinandersetzung zwischen St. Pauli-Fans und HSV-Anhängern verhindern. (Archivbild).
Anfang September konnte die Hamburger Polizei eine Auseinandersetzung zwischen St. Pauli-Fans und HSV-Anhängern verhindern. (Archivbild).

Wie die Polizei mitteilt, hatte eine Anwohnerin gegen 21.44 Uhr hatte eine Gruppe von knapp 150 - 200 schwarz gekleideten Personen im Bereich Wohlwillstraße Ecke Brigittenstraße gemeldet, die sich wenig später in Bewegung setzten und geschlossen über die Hein-Hoyer-Straße in die Simon-von-Utrecht-Straße einbogen.

Dabei handelte es sich wohl um Personen, die der Ultra-Szene des FC St.Pauli zuzuordnen waren. Die Personengruppe bog schließlich in die Große Freiheit ein. Dabei wurde aus dieser Personengruppe heraus "St.Pauli" und "Scheiß HSV" skandiert, so die Polizei.

Im Bereich Beatles-Platz Ecke Große Freiheit wurden durch die zwischenzeitlich vor Ort eingetroffenen Kräfte eine Polizeikette gebildet. Bei Anblick der Beamten löste sich die Gruppe auf und die Personen flüchteten in Richtung St. Pauli-Nord.

Nahezu zeitgleich wurden durch Polizeikräfte vor einem Lokal in der Gerhardstraße knapp 50 ebenfalls schwarz gekleidete Personen festgestellt, die der Ultra-Szene des HSV zuzuordnen waren. Diese Gruppe setzte sich kurze Zeit später auch in Bewegung und ging geschlossen über den Hans-Albers-Platz in Richtung Reeperbahn. Auch hier flüchteten die Personen bei Anblick der unmittelbar eintreffenden Polizeikräfte in Richtung Silbersackstraße und von dort weiter in die Bernhard-Nocht-Straße.

In der Davidstraße überprüften Beamte später eine Gruppe von acht HSV-Anhängern. Drei Personen aus dieser Gruppe wurden aufgrund ihres aggressiven Verhaltens in Gewahrsam genommen. Gegen die anderen fünf Personen verhängten die Beamten ein Aufenthaltsverbot. Darüber hinaus stellten sie bei den Personen Sturmhauben und Zahnschutz sicher.

Der Einsatz der Polizei dauerte bis etwa 2.30 Uhr am Morgen. Ein Aufeinandertreffen der beiden Fanlager konnte dadurch verhindert werden.

Rund 60 Beamte waren dafür im Einsatz.

Mit einer Polizeikette konnte ein Aufeinandertreffen der beiden Gruppen verhindert werden.
Mit einer Polizeikette konnte ein Aufeinandertreffen der beiden Gruppen verhindert werden.  © JOTO

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