Mehr als 50 Kilometer Stau: Verkehrskollaps auf Autobahnen im Norden!

Hannover/Hamburg – Urlauber, die an diesem Wochenende in die Ferien starten, müssen starke Nerven haben. Denn: Laut ADAC stehen uns die staureichsten Tage des Sommerreiseverkehrs bevor!

Autos und Lastwagen stehen auf der Bundesautobahn 7 in Richtung Norden im Stau.
Autos und Lastwagen stehen auf der Bundesautobahn 7 in Richtung Norden im Stau.  © dpa/Christophe Gateau

Im Norden betroffen sind neben den Hauptautobahnrouten A1 und A7 Richtung Nord- und Ostsee sowie in den Süden auch die Ballungsräume Bremen, Hamburg, Hannover und Osnabrück, teilte der Autofahrer-Club mit.

Auch die Baustellen auf der A1 und insbesondere auf der A7, wo auf 44,3 Kilometern gebaut wird, dürften für Verzögerungen sorgen.

Am Freitag sind mit Bayern und Baden-Württemberg die letzten beiden deutschen Bundesländer in die Sommerferien gestartet.

Zu den Urlaubern, die in die Ferien aufbrechen, kommen Heimkehrer, die bereits die Rückreise nach Norddeutschland und Skandinavien antreten und damit für volle Autobahnen sorgen. "Die Reiserouten werden zeitweise zum Dauerparkplatz", prophezeite bereits der ADAC.

Ein Nadelöhr im Norden ist wie immer der Elbtunnel sowie die Alternativrouten.

Gute Vorbereitung sorge für eine deutlich entspanntere Reise, empfehlt der ADAC. Dazu gehöre auch, sich in Ruhe anzuschauen, wo man eigentlich lang fährt: Welche Baustellen gibt es auf der Strecke, lohnen sich Ausweichrouten und wie ist die aktuelle Verkehrslage. Das mache es einfacher, auf Behinderungen zu reagieren.

Ausreichend Getränke und leichte Speisen gehörten an Bord. Und regelmäßige Pausen mit Bewegung sorgten dafür, dass alle Reisende fit blieben für die Weiterfahrt.

Vor allem vor und rund um den Elbtunnel ist mit Staus zu rechnen.
Vor allem vor und rund um den Elbtunnel ist mit Staus zu rechnen.  © dpa/Daniel Bockwoldt

Update, 15 Uhr: Verkehr kommt rund um Hamburg zum Erliegen

Der Verkehr auf den Autobahnen im Norden kommt zum Stehen.
Der Verkehr auf den Autobahnen im Norden kommt zum Stehen.  © Peter Steffen/dpa

Für die Autofahrer heißt es am Samstag rund um Hamburg: warten, warten, warten. Der Ferienbeginn in Süddeutschand hat den Verkehr in Norddeutschland wie erwartet zum Erliegen gebracht.

Auf der Autobahn 1 kam es zwischen dem Maschener Kreuz und Ahrensburg auf einer Strecke von mehr als 30 Kilometern zu Stau und stockendem Verkehr, wie eine Sprecherin der Verkehrsleitzentrale Hamburg mitteilte. "Für Reisende in Richtung Ostsee gibt es da leider kein flüssiges Durchkommen", sagte sie.

Für die vielen Spontanurlauber und Feriennachzügler aus dem Süden wurde die Fahrt - egal ob zur Travemünder Woche, den Nordseeinseln wie Sylt, Amrum und Föhr oder den kilometerlangen Ostseestränden - bei mehr als 26 Grad zur Geduldsprobe.

So staute sich der Verkehr nicht nur auf der A1, sondern auch auf der Autobahn 7. Zwischen dem Dreieck Südwest und Schnelsen-Nord gab es auf einer Strecke von mehr als 13 Kilometern kaum ein Durchkommmen für die Fahrer.

Mit einer Abkühlung war laut Angaben des Deutschen Wetterdienstes auch frühestens in der Nacht zum Sonntag zu rechnen: Hoch "Yvonne" wandert nach Skandinavien ab und macht Platz für das Tiefdruckgebiet "Vincent", das auch im Norden Schauer und mancherorts sogar Unwetter mit sich bringen soll.

Titelfoto: dpa/Christophe Gateau

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