Auto rast gegen Hauswand: Fahrer stirbt, Beifahrer in Lebensgefahr

Hamburg – Zu einem schweren Unfall kam es am Sonntagmittag mitten in Hamburg, als ein Mercedes Benz mit drei Insassen gegen eine Hauswand krachte.

Zahlreiche Rettungskräfte kümmern sich um die Verletzen.
Zahlreiche Rettungskräfte kümmern sich um die Verletzen.  © Dominick Waldeck

Nach ersten Angaben vom Unfallort kam der Wagen gegen 12 Uhr im Stadtteil Steilshoop in einer Kurve von der Fahrbahn ab und raste frontal gegen ein Bürogebäude.

Dabei wurde das Fahrzeug komplett zerstört und fing dem Anschein nach an zu brennen. Ersthelfer bekämpften die Flammen mit einem Feuerlöscher.

Der Fahrer und sein Beifahrer wurde lebensgefährlich verletzt, ein dritter Insasse erlitt leichte Verletzungen. Ein Notarzt musste den Fahrer noch am Unfallort reanimieren. Alle drei Personen kamen in umliegende Krankenhäuser.

Warum der Wagen von der Straße abkam, ist noch unklar. Augenzeugen berichten von einer "deutlich überhöhten Geschwindigkeit."

Ob es sich wirklich um einen Raser-Unfall handelt, ermitteln nun Polizei und die Sachverständigen. Bei der Durchsuchung des Fahrzeuges fanden die Beamten außerdem Waffen, Bargeld und Drogen.

Update, 15.30 Uhr: Fahrer stirbt im Krankenhaus

Wie die Polizei am Nachmittag mitteilte, ist der Fahrer im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen erlegen.

Die 34-jährige Mitfahrerin sowie der Beifahrer (34) befinden sich ebenfalls im Krankenhaus.

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen fuhr der Mercedes Benz auf dem Ruwoldtweg in Richtung Gründgensstraße, ehe der Fahrer kurz vor einer Kurve die Kontrolle über den Wagen verlor, durch einen Vorgarten raste und gegen eine Hauswand krachte.

Der Ruwoldtweg wurde für die Verkehrsunfallaufnahme und die Rettungsmaßnahmen gesperrt. Die Ermittlungen, insbesondere zur Unfallursache, dauern weiter an.

Das Unfallwrack lässt vermuten, mit welcher Geschwindigkeit der Wagen gegen die Hauswand krachte.
Das Unfallwrack lässt vermuten, mit welcher Geschwindigkeit der Wagen gegen die Hauswand krachte.  © Dominick Waldeck

Titelfoto: Dominick Waldeck

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