Wohncontainer für Flüchtlinge abgebrannt

Die 14 Container in Hamburg-Sülldorf brannten komplett aus.
Die 14 Container in Hamburg-Sülldorf brannten komplett aus.

In einer Notunterkunft für Flüchtlinge in Hamburg sind vierzehn zweigeschossige Wohncontainer ausgebrannt. "Es war wohl Brandstiftung", sagte ein Sprecher der Polizei am Sonntagmorgen.

Ein junger Mann aus Ägypten sei gefasst und festgenommen worden, hieß es weiter. Zum Motiv des mutmaßlichen Täters machte der Sprecher zunächst keine Angaben. "Das ist noch zu früh", sagte er.

Der Mann wurde jedoch mittlerweile wieder freigelassen, da kein dringender Tatverdacht gegen ihn vorlag. Dennoch gehen die Beamten weiter dem Verdacht nach, dass ein Bewohner der Unterkunft das Feuer gelegt hat.

Die Container in der Straße Sieversstücken im Stadtteil Sülldorf waren am Samstagabend in Flammen aufgegangen.

Die dort lebenden Flüchtlinge konnten sich in Sicherheit bringen. Rund 25 Menschen hatten sich offenbar in der Unterkunft aufgehalten, in der viele Räume für Verwaltung oder als Sanitäranlagen genutzt werden. Es gab keine Verletzten.

Laut Informationen des Hamburger Abendblattes leben in dem Heim Flüchtlinge, deren Aufenthaltsgenehmigung ihnen nicht das Recht auf eine eigene Wohnung einräumt. Auch Obdachlose und Flüchtlinge mit einer sogenannten Bleibeperspektive sind untergebracht.

Die Feuerwehr rückte mit 40 Mann an und löschte den Brand.

Foto: dpa


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