Große Kunst-Auktion nach Tod von "Tagesschau"-Sprecher Wieben

Hamburg – Gut fünf Monate nach dem Tod des ehemaligen "Tagesschau"-Sprechers Wilhelm Wieben (TAG24 berichtete) kommen Möbel und Kunst aus seiner Wohnung an der Außenalster unter den Hammer.

Der ehemalige "Tagesschau"-Sprecher Wilhelm Wieben sitzt in seiner Wohnung.
Der ehemalige "Tagesschau"-Sprecher Wilhelm Wieben sitzt in seiner Wohnung.

Das Hamburger Auktionshaus Kendzia versteigert am Samstagabend mehr als 200 verschiedene Gegenstände des gebürtigen Dithmarschers.

"Er war sehr geschmackvoll eingerichtet in seinem Penthouse", sagte Auktionatorin Eva-Maria Uebach-Kendzia am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Wieben hatte 26 Jahre lang - bis 1998 - Deutschlands bekannteste Nachrichtensendung gesprochen.

Es sei schon lange sein Wunsch gewesen, seine verschiedenen Sammlungen nach seinem Tod öffentlich versteigern zu lassen.

"Auch, um einen Einblick geben zu können, was für ein kultivierter und kunstinteressierter Mensch er war", sagte Uebach-Kendzia weiter, die Wieben schon viele Jahrzehnte lang kennt.

Seine Familie habe diesem Wunsch entsprochen. Wieben hatte Teile seiner verschiedenen Sammlungen bei dem Hamburger Auktionshaus ersteigert.

Zu seinen Sammlungen, die nun an den Höchstbietenden versteigert werden, gehören sowohl zahlreiche Gemälde als auch Figuren, Teller, Schalen und Vasen der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin, ein Jugendstil-Möbel und Kunst des russischen Goldschmieds Fabergé. "Es gibt auch sehr persönliche Stücke wie beispielsweise eine Krawattennadel mit einem gekrönten W, die damals für den letzten deutschen Kaiser hergestellt wurde."

Gut fünf Monate nach seinem Tod kommen Möbel und Kunst aus seiner Wohnung an der Außenalster unter den Hammer.
Gut fünf Monate nach seinem Tod kommen Möbel und Kunst aus seiner Wohnung an der Außenalster unter den Hammer.  © Kay Nietfeld/dpa

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