Pleite von Thomas Cook: Was wird mit Condor-Reisenden?

Hamburg – Riesen Schock für Tausende von Urlaubern! Thomas Cook - das älteste Reiseunternehmen der Welt - ist pleite.

Gestrandete Touristen stehen vor dem Thomas-Cook-Schalter am Flughafen in Mexiko.
Gestrandete Touristen stehen vor dem Thomas-Cook-Schalter am Flughafen in Mexiko.  © dpa/AP/Victor Ruiz

Am Montagmorgen stellte der britische Reise-Konzern den Betrieb ein (TAG24 berichtete).

Bis zu 600.000 Touristen strandeten daraufhin im Ausland, darunter 140.000 Deutsche.

Im Gegensatz zu den deutschen Thomas-Cook-Töchtern Neckermann, Öger Tours, Air Marin und Bucher, die den Verkauf der Reisen sofort stoppten, erhielt Condor den Flugbetrieb zunächst aufrecht.

Dazu beantragte die Airline einen Staatskredit von rund 200 Millionen Euro, heißt es von der Deutschen Presse-Agentur.

Die gestrandeten Urlauber sollen nun von Condor zurück nach Hause geflogen werden.

Passagiere, die mit Condor in den Urlaub fliegen wollten und über Thomas Cook gebucht haben, wurden am Flughafen jedoch abgewiesen, wie das Hamburger Abendblatt berichtete. Davon betroffen waren Fluggäste in Hamburg, Frankfurt, Düsseldorf, Hannover, Leipzig, München und Stuttgart.

Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit forderte, die Arbeitsplätze bei Condor mit allen Mitteln zu sichern. "Die deutsche Tochter der Thomas Cook ist seit Langem eine profitable Airline", so ein Sprecher.

Währenddessen betonte die Bundesregierung via Twitter: "Thomas Cook Deutschland und Condor operieren derzeit weiter und führen weiterhin Rückflüge durch."

Auch das Auswärtige Amt sicherte den im Ausland gestrandeten deutschen Urlaubern seine Unterstützung zu.

Der älteste Reisekonzern der Welt ist insolvent.
Der älteste Reisekonzern der Welt ist insolvent.  © DPA/Christoph Schmidt

Titelfoto: DPA/Christoph Schmidt


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