Ausgebrochene Drei-Meter-Python "Chantal" wiedergefunden

Hamburg – Panik bei Hamburg! In Tornesch (Kreis Pinneberg) ist ein Tigerpython von ihrem Tierhalter ausgebüxt und in einem angrenzenden Maisfeld verschwunden.

Einsatzkräfte suchen mit einer Drohne nach dem Tier.
Einsatzkräfte suchen mit einer Drohne nach dem Tier.  © TV News Kontor

Der Besitzer des drei Meter langen Tieres hatte am Mittwoch gegen 17.30 Uhr die Feuerwehr alarmiert.

Diese rückte sofort mit mehreren Einsatzwagen an. Mit einer Wärmebildkamera, die an einer Drohne befestigt war, suchten die Feuerwehrleute das Maisfeld neben dem Haus des Tierhalters ab.

Auch angrenzende Gärten und Hecken suchten die Einsatzkräfte gründlich ab - jedoch ohne Erfolg. Das könnte daran liegen, dass sich die Körpertemperatur bei Schlangen an die ihrer Umgebung anpasst.

Weit gekommen sein, kann der Python demnach nicht. Ursprünglich stammt die Art aus den Tropen und Subtropen in Südostasien und fühlt sich bei 27 - 30 Grad erst richtig wohl. Ist es kälter, neigt der Python zur Trägheit.

Pythons sind sehr gefürchtet. Haben sie ein Opfer gefunden, bei denen es sich um kleine bis große Wirbeltieren handeln kann, packen sie es zunächst mit ihren spitzen Fangzähnen. Anschließend wickeln sie ihren muskulösen Körper um die Beute, erwürgen sie und verschlingen sie mit Haut und Haar.

UPDATE, 9. August: Suche nach Python eingestellt

Die Suche nach der drei Meter langen Pythonschlange blieb bisher erfolglos. Da sich die Schlange vermutlich verkriechen werde und keine Gefahr von ihr ausgehe, sei die Suche eingestellt worden, sagte die Polizei am Freitagmorgen.

Polizei und Feuerwehr rückten aus, um die Python zu finden.
Polizei und Feuerwehr rückten aus, um die Python zu finden.  © TV News Kontor

Update, 10. August, 14.38 Uhr: Chantal ist wieder da

Vier Tage nach dem Ausbruch der Würgeschlange in Tornesch (Kreis Pinneberg) hat der Halter das Tier wiedergefunden. Das bestätigte er der Deutschen Presseagentur am Samstagmittag. Laut shz-Informationen sei der drei Meter lange Tigerpython auf dem Nachbargrundstück gewesen.

"Wir sind heilfroh, dass Chantal wieder da ist", sagte der Halter gegenüber der shz. Der Vorfall habe der Familie schlaflose Nächte bereitet.

Unmittelbar nach dem Verschwinden des Tieres am Mittwochabend hatten mehrere Feuerwehrleute mit Wärmebildkameras und einer Drohne nach der Schlange gesucht, dann aber erfolglos die Suche eingestellt.

Titelfoto: TV News Kontor

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